Mit dem Rad durch Fluss & Tal. Über 4.200 Kilometer lang sind Niederösterreichs Radwege. Der jüngste ist gerade eröffnet worden – und zwar im Ybbstal.

Erstellt am 20. Juni 2017 (00:44)
Schwarz-König
Kühle Rast: An der Ybbs entlang lässt es sich seit diesem Wochenende von Waidhofen bis nach Lunz radeln – oder zwischendurch am Flussufer und danach am Seeufer ausrasten.

Radwege gibt’s viele im weiten Land. Den vielleicht bekanntesten an der Donau. Den an der Traisen. Den an Kamp und Thaya und March. Den durchs Piestingtal. Den durchs Triestingtal. Den durchs Wald- und Weinviertel, immer entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs (daher heißt er auch Iron Curtain Trail). Und: den durchs Ybbstal.

Der ist seit Samstag frisch eröffnet. Genauer: sein gesamtes Herzstück von Waidhofen an der Ybbs nach Lunz am See. Von dort kann man schon seit Herbst 2015 auf 20 Radwegkilometern, davon 11,5 neu errichteten, nach Göstling an der Ybbs und weiter nach St. Georgen am Reith radeln.

Jetzt sind auf einer Gesamtlänge von 55 Kilometern noch fast 22 neu errichtete Etappenkilometer dazugekommen. Und zwar von Waidhofen bis Opponitz, entlang der alten Bahntrasse der Ybbstalbahn, über Rundbogenbrücken, durch kurze Tunnels und romantische Schluchten, an stillen Sandbänken und historischen Schmieden vorbei. Und das nicht nur ohne Steigungen, sondern auch ohne Autoverkehr in der Nähe, begleitet nur von der Ybbs.

Wer in der Schlösserstadt Waidhofen aber noch nicht absteigen möchte, der kann noch weiterradeln ins Schmiedestädtchen Ybbsitz oder über die nächsten Hügel ins Erlauftal nach Gresten. Und wer dafür noch ein paar Routenvorschläge oder Rasttipps braucht, ist bei Mostviertel Tourismus gut aufgehoben. www.mostviertel.at