„Bin meine beste Konkurrenz“ . Pamela Wagner aus Wolkersdorf, Bezirk Mistelbach, wurde in der Liste „30 unter 30“ von Forbes gereiht. Das ist erst der Anfang einer großen Karriere.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 19. September 2017 (02:02)
Privat
Pamela Wagner

Social Entrepreneurs, Start-up-Unternehmerinnen, Künstlerinnen und Sportler. Das Magazin „Forbes“ hat wieder junge Talente in der Liste „30 und 30“ gereiht, die sich in ihrem Feld besonders hervorgetan haben.

Eine davon ist die Wolkersdorferin Pamela Wagner. „Ich habe ein Ziel erreicht, und das ist schon eine Auszeichnung“, sagt die 25-Jährige. Ein Jahr lang arbeitete sie im Unternehmen Google als Ad-Spezialistin und reist nun für ihre Kundschaft um die Welt. „Ich helfe Firmen, dass die Werbung, die sie über das Internet schalten wollen, passt und dass sie damit dementsprechend Erfolg haben“, erklärt Wagner ihre Arbeit.

Aufgewachsen ist die ehrgeizige Mittzwanzigerin in Wolkersdorf im Bezirk Mistelbach. Mit nur 16 Jahren maturierte sie an der Sir Karl Popper Schule in Wien, um dann zu studieren.

Als Selbstständige sind ihre Kunden nun unterschiedliche Unternehmen. „Am schönsten an der Arbeit ist, dass ich mir die Kunden aussuchen kann. Ich liebe jeden einzelnen meiner Kunden. Da macht es richtig Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten“, sagt Wagner mit Freude in der Stimme. Die Kundschaft sucht sich die Unternehmerin nach genauen Kriterien aus. Tabak- oder Alkoholfirmen oder politische und religiöse Organisationen lehnt sie ab.

Sport als Ausgleich

Die Arbeit und die Reiselust haben Wagner in über 60 Länder gebracht. Nach Hause kommt sie aber regelmäßig. „Wien und Niederösterreich werden immer meine Heimat bleiben. Das ist halt da, wie man im Englischen sagt, wo das Herz ist“, so Wagner. Freunde und Familie seien aber ohnehin das Allerwichtigste: „Für mich ist aber genauso Dubai ein Zuhause. Auch deshalb, weil ich hinkommen kann und Leute auf der Straße treffe, die ich kenne.“

Als Ausgleich ist es ihr wichtig, Sport zu machen. So bestieg sie mit 22 Jahren den Kilimandscharo: „Außerdem meditiere ich, das hilft mir, meine Gedanken zu sortieren und mich zu fokussieren.“ Es sei ihr aber nicht wichtig schneller oder besser als andere zu sein: „Ich bin selber meine beste Konkurrenz.“

Und so stehen schon die nächsten Ziele fest: „Ich will generell den Kundenstamm ausbauen und gute Mitarbeiter einstellen.“ Außerdem sei es ihr wichtig, Wissen weiterzugeben. Egal ob in Form von Vorträgen oder Trainings. „Dafür möchte ich vermehrt mit Unis zusammenarbeiten!“

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