pauT: „Klar, dass es nichts Anderes geben wird“

Der Bassist aus Baden „pauT“ ist bekannt aus der Band „Der Nino aus Wien“ sowie der Band von Clara Luzia. Nun hat er sein erstes Soloalbum „popsTar aus plasTik“ veröffentlicht.

Erstellt am 02. Oktober 2018 | 02:20
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pauT
Der Bassist aus Baden „pauT“ ist bekannt aus der Band „Der Nino aus Wien“ sowie der Band von Clara Luzia. Nun hat er sein erstes Soloalbum „popsTar aus plasTik“ veröffentlicht.
Foto: MATOJOHANNIK

Die Kapitänsmütze auf dem Kopf und das Lächeln im Gesicht. Paul Schreier, der unter dem Pseudonym „pauT“ auftritt, wirkt nicht wie ein „popsTar aus plasTik“, wie sein erstes Soloalbum heißt. Dafür ist er zu authentisch.

2009 stieg „pauT“ in die Band „Der Nino aus Wien“ ein. Seit Jahren ist er auch Bassist der Band von Clara Luzia. Als Soloartist feierte er schon Erfolge: So hat er auch 2010 den FM4 Protestsongcontest mit seinem Song „Sepp hat gesagt, wir müssen alles anzünden!“ gewonnen.

Die Freude über das erste Album von „pauT“ ist groß: „Es ist schön, dass das jetzt draußen ist. Ich habe mir sehr viel Zeit genommen für mich und mein Projekt. Ich habe mich quasi neu erfunden, einen neuen Stil, eine neue Herangehensweise.“ Und das hat sich für „pauT“ ausgezahlt.

Er habe, als die ersten Lieder für das Album im Entstehen waren, andere Reaktionen auf die Songs bekommen. Dann zeigte auch Universal Music Austria Interesse, wo er nun unter Vertrag ist. „Das war für mich sehr cool, weil ich schon mit großen Plattenfirmen geliebäugelt habe.“

Eltern unterstützten Berufswunsch

Schreier ist in Baden bei Wien aufgewachsen und lebt seit Kurzem in Wien. Als Kind lernte er Flöte und Klarinette. Mit etwa 13 Jahren begann er, E-Gitarre und Bass zu spielen. Schreiers Eltern hätten ihn in seinem Berufswunsch immer unterstützt. „Es war immer klar, dass es nichts Anderes geben wird“, sagt er heute. Während der Musiker ein Klarinetten-Konzertfach-Studium abschloss, trat er mit der Band „Westpol“ auf und studierte auch E-Bass.

Schreier wurde 2010 als Musiker für die Expo, die Weltausstellung in Shanghai, ausgewählt, um für drei Monate im Österreich Pavillon zu musizieren. „Die Zeit in Shanghai war einfach irrsinnig cool. Dieses internationale Flair!“

Wo er das ebenso internationale Flair gerne aufsaugen würde, ist beim Song Contest. „Das würde ich wirklich gerne machen. Ich habe das Gefühl, dass ich da gut hinpassen würde, dass das etwas Cooles für mich wäre!“