Wendy Night: Tanzend zum TV-Sternchen. Als "Wendy Night" ist Michaela Wolf als Burlesque-Tänzerin bekannt. Nebenbei engagiert sich die Wahl-Korneuburgerin für den Umweltschutz.

Von Verena Randolf. Erstellt am 05. Oktober 2016 (05:31)
Puls 4, Puls 4
Bei einem Casting setzte sich Tänzerin Michaela Wolf gegen zahlreiche Konkurrentinnen durch. Jetzt ist sie auf Puls 4 in „Lügen erlaubt“ zu sehen.

„Die Leute in Stockerau sind sehr offen“, streut Tänzerin Michaela Wolf, Künstlername: Wendy Night, den Bewohnern ihrer Wahlheimat Rosen. Vor acht Jahren ist die gebürtige Wienerin aus der Bundeshauptstadt nach Niederösterreich gezogen, und sie fühlt sich wohl da: „Ich mag die Gegend sehr gerne“, sagt sie, „weil ich alles zu Fuß erreichen kann und mitten in der Natur bin, was ich sehr, sehr schätze.“

Ihr Job führt die 34-Jährige ohnehin jeden Tag in den Trubel: Als Burlesque-Tänzerin tritt sie allabendlich in ihren Shows auf. Sie springt als Überraschung für Geburtstagskinder leicht bekleidet aus überdimensionalen Torten, verführt als „Putzfrau Mitzi“ oder Polizistin.

Auf den Society-Events unterwegs

Sie treibt sich gerne auf den Society-Events neben Mausi Lugner und Co. herum und engagiert sich in Umweltbelangen:

Für die Naturschutzorganisation „Alliance for Nature“ posierte sie nackt gegen den Bau des Semmering-Basistunnels zum Beispiel. Die Organisation dankte es ihr mit einer eigenen Briefmarke, die ihr Antlitz ziert.

„Auf die hat mich neulich einer meiner Nachbarn angesprochen“, erzählt Wolf. „Wie gesagt: Die Leute in Stockerau sind sehr offen. Ich habe keinerlei Ablehnung wegen dem, was ich mache, erfahren, seit ich hier bin. Im Gegenteil: Alle sind sehr aufgeschlossen für Neues, Lustiges und Erotisches, solange es mit Niveau präsentiert wird. Sogar der Bürgermeister war auf der Premiere meiner letzten Show“, lacht sie.

Seit kurzem ist Wendy Night auch Schauspielerin: Für die Puls4-Comedy-Show „Lügen erlaubt“ rekelt sich die Blondine an der Seite der Comedians Christoph Fälbl und Alex Scheurer jeden Dienstag durch den Hauptabend. In der Schauspielerei hat die Tänzerin, wie sie meint, ihre Erfüllung gefunden: „Die Arbeit fühlt sich nicht nach Arbeit an, sondern nach Glück“, strahlt sie. Und es gibt bereits neue Projekte. Für „Wir töten Stella“, das neue Film-Projekt von Polt-Regisseur Julian Pölsler stand Wolf gerade zwei Tage vor der Kamera.