Neues zu Pflege & Co. . Das neue Jahr bringt viel Neues, etwa in Sachen Pensionserhöhung.

Erstellt am 23. Januar 2018 (00:25)
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Viel Neues bringt 2018. Unter anderem ändert sich die Pensionserhöhung. Beträge und Richtsätze ändern sich.

Was die 2018 bedeutet? Grundsätzlich würden die Pensionen mit dem 1. Jänner 2018 mit dem Anpassungsfaktor erhöht. Dieser entspricht der Abgeltung der durchschnittlichen Entwicklung des Verbraucherpreises von August 2016 bis Juli 2017. Der Anpassungsfaktor für 2018 beträgt 1,6 Prozent. Für die Pensionserhöhung für das Jahr 2018 hat der Nationalrat jedoch folgende Etappenlösung beschlossen:

  • Erhöhung um 2,2 Prozent, wenn das Gesamtpensionseinkommen nicht mehr als 1.500 Euro monatlich beträgt.
  • Erhöhung um 33 Euro, wenn das Gesamtpensionseinkommen über 1.500 Euro bis zu 2.000 Euro monatlich beträgt.
  • Erhöhung um 1,6 Prozent, wenn das Gesamtpensionseinkommen über 2.000 Euro bis 3.355 Euro monatlich beträgt.
  • Erhöhung zwischen 1,6 Prozent bis auf 0 Prozent linear absinkend, wenn das Gesamtpensionseinkommen über 3.355 Euro bis zu 4.980 Euro monatlich beträgt.
  • Keine Pensionserhöhung, wenn das Gesamtpensionseinkommen mehr als 4.980 Euro monatlich beträgt.

Das Gesamtpensionseinkommen einer Person ist die Summe aller ihrer Pensionen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung, auf die nach dem am 31. Dezember 2017 in Geltung gestandenen Vorschriften Anspruch bestand, jedoch mit Ausnahme der Kinderzuschüsse und der Ausgleichszulage und vor Anwendung von Ruhenbestimmungen. Als Teil des Gesamtpensionseinkommens gelten auch alle Leistungen, die vom Sonderpensionenbegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 46/2014, erfasst sind, wenn die pensionsbeziehende Person am 31. Dezember 2017 darauf Anspruch hatte.

Bezieht eine Person zwei oder mehrere Pensionen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung, die zum Gesamtpensionseinkommen zählen, so ist der Erhöhungsbetrag auf die einzelne Pension im Verhältnis der Pensionen zueinander aufzuteilen. Die Ausgleichszulagenrichtsätze für das Kalenderjahr 2018 sind nicht mit dem Anpassungsfaktor, sondern mit dem Faktor 1,022 zu vervielfachen (d. h. um 2,2 Prozent). Außerdem ist zu beachten:

Pensionen, deren Stichtag im Jahr 2017 lag, werden erstmals mit 1. Jänner 2019 angepasst. Ausgenommen davon sind allerdings die Hinterbliebenenpensionen, die sich von einem Pensionsstichtag eines Verstorbenen ableiten, dessen Stichtag vor 2017 lag.

Diese Pensionen werden ebenfalls mit 1. Jänner 2018 nach den dargestellten Vorschriften angepasst.

Die Auszahlung der Pensionen erfolgt monatlich im Nachhinein, sodass die erhöhte Jännerpension somit Ende Jänner angewiesen wird.