24.000 Notrufe über Knopfdruck. Die Mitarbeiter der Hilfswerk-Notrufzentrale haben im vergangenen Jahr 100.000 Minuten für mehr Sicherheit telefoniert.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 15. Februar 2020 (09:16)
Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister setzen auf Sicherheit auf Knopfdruck. Menschen, die älter sind, alleine leben, Angst haben, zu stürzen, können mit dem Notruftelefon Alarm schlagen, wenn etwas passiert. Seit Sommer gibt es neben den Geräten für die eigenen vier Wände auch ein mobiles Gerät.
Hilfswerk

Auf Knopfdruck um Hilfe rufen können. Rund um die Uhr. Das ist mit dem Notruftelefon möglich. Mithilfe eines Funksender, der wie eine Armbanduhr oder eine Halskette getragen wird, und eines Basisgerätes wird man dabei mit der Notrufzentrale verbunden.

Fast 6.500 Kunden in ganz Österreich werden von der Hilfswerk-Notrufzentrale in St. Pölten aus betreut. Im vergangenen Jahr trafen 24.000 Notrufe ein. Neunmal täglich wurde im Durchschnitt ein Rettungsdienst alarmiert. Und 100.000 Minuten haben die Mitarbeiter der Notrufzentrale rund um Sicherheit telefoniert.

Auch Sicherheit für unterwegs

Neu ist das mobile Notruftelefon. Dieses können Kunden in den Garten mitnehmen oder auch zum Einkaufen, bei Ausflügen oder beim Spazierengehen. Mit einem Knopfdruck auf den mobilen Sender wird man sofort mit der Notrufzentrale des Hilfswerks Kontakt aufgenommen. Diese ist rund um die Uhr verfügbar. Und so kann rasch und gezielt die benötigte Hilfe organisiert werden – egal ob zuhause oder unterwegs. 

„Damit erhöht sich der Sicherheitsfaktor für die Notruftelefon-Besitzer um ein Vielfaches“, betont Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer. „Das neue mobile Notruftelefon ist nun auch für aktive, noch rüstige Senioren geeignet, die gerne unterwegs sind und dabei das gute Gefühl der Sicherheit genießen möchten“. Seit Mitte 2019 wurden bereits über 300 mobile Notruftelefone angeschlossen.
Infos: 0800/800 408