„Hicke“, die Kickerlegende aus Amstetten

Erstellt am 27. November 2022 | 05:01
Lesezeit: 2 Min
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Josef Hickersberger auf einer Aufnahme aus 2008.
Foto: APA/Jäger
Josef Hickersberger, vom Córdoba-Hoch in die Niederungen der Färöer.
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„Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“ Dieser typisch trockene Sager Josef Hickersbergers während der Fußball-EM schaffte es 2008 zum „Spruch des Jahres“.

Der Fußballprofi und -trainer Josef Hickersberger wurde am 27. April 1948 in Amstetten als Sohn eines Sandalenfabrikanten geboren. Er maturierte in Amstetten, das Jusstudium brach „Pepi“ Hickersberger zugunsten seiner Fußball-Karriere ab: 1966 ging er vom ASK Amstetten zur Wiener Austria, 1972 nach Deutschland (Kickers Offenbach, Fortuna Düsseldorf). Den Höhepunkt seiner Sportler-Karriere erlebte er 1978 als Teil der WM-Mannschaft in Argentinien, wo Österreich in Córdoba mit 3:2 über Deutschland siegte.

Bis 1980 spielte Hickersberger bei SSW Innsbruck, dann SK Rapid Wien. 1982 beendet er seine Profikarriere. 1987 wurde „Hicke“ österreichischer Teamtrainer – bis das Nationalteam 1990 gegen das Team der Färöer-Inseln verlor.

Es folgten Trainerjobs bei Fortuna Düsseldorf, Austria Wien und im Nahen Osten.

Josef Hickersberger ist verheiratet, zweifacher Vater und lebt in Wien.