Max Reinhardt: Theatermacher par excellence

Erstellt am 22. Juli 2022 | 05:02
Lesezeit: 2 Min
Max Reinhardt
Theaterdirektor, Regisseur und Schauspieler Max Reinhardt.
Foto: Nicola Perscheid
Der gebürtige Badener Max Reinhardt gründete die Salzburger Festspiele.
Werbung

Max Reinhardt wurde 1873 in Baden als Sohn eines jüdischen Kleinhändlers als Maximilian Goldmann geboren. Er war einer der bedeutendsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters im 20. Jahrhundert.

Max Reinhardt begann als Schauspieler und wurde 1894 von Otto Brahm ins Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin aufgenommen. 1905 pachtete er dieses Theater, 1908 eröffnete er die Kammerspiele des Deutschen Theaters. Viele Spielstätten und Theater wurden Teil von Reinhardts „Theaterimperium“. 1920 eröffnete Reinhardt die von ihm initiierten und mitbegründeten Salzburger Festspiele, 1924 das Theater in der Josefstadt.

Eine fundierte Ausbildung der Theaterleute war ein wesentliches Anliegen Reinhardts. Ab 1925 wurden Max Reinhardt im Rahmen der Fachhochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Lehraufträge übertragen. 1928 eröffnete er das von ihm konzipierte „Schauspiel- und Regieseminar“ im Schlosstheater Schönbrunn, das zum „Max Reinhardt Seminar“ werden sollte.

Im Herbst 1937 emigrierte Reinhardt in die USA. Im Exil in Hollywood gründete er 1938 den „Max Reinhardt Workshop of Stage, Screen and Radio“. Er starb am 31. Oktober 1943 in New York.