Soll achtlose Verschmutzung höher bestraft werden?. Wie denkt ihr darüber? Macht mit und stimmt ab!

Erstellt am 20. Juni 2017 (02:44)
Twin Design /Shutterstock.com
Symbolbild

PRO: Albert Scheiblauer, Junge Generation NÖ

privat
Albert Scheiblauer

Ich bin in Wien in die Schule gegangen und wohne im Speckgürtel Wiens. Der tägliche Spießrutenlauf durch Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Wegbegleiter und sonstiger Abfälle ist mir nicht fremd. Im Laufe der Zeit arrangiert man sich aber mit der Tatsache, dass Österreich wohl ein Hundstrümmerl-Problem hat. Viele Gemeinden unternehmen einiges, um Bewusstseinsbildung zu betreiben.

Das reicht von „Stop Littering“-Aktionen bis zu den legendären „Mach keinen Mist“-Taferln in Wien. Geholfen hat das alles allerdings recht wenig. Daher sind strengere Strafen wohl der einzige Weg, um ein Umdenken bei der Bevölkerung zu erreichen. In anderen Staaten haben diese Maßnahmen auch funktioniert.

KONTRA: Anton Kasser, NÖ Umweltverbände

Fotostudio Nutz
Anton Kasser

Wir ärgern uns täglich darüber, dass Verpackungen und andere Gebrauchsgegenstände von manchen Menschen einfach in die Landschaft geworfen werden. Dieses Verhalten von einigen Bürgerinnen und Bürgern durch höhere Strafen zu verhindern, wird nicht funktionieren, weil wir die Täter nicht kennen. Es geht vielmehr darum, das Bewusstsein der Menschen positiv zu verändern, damit niemand mehr auf die Idee kommt, Müll einfach wegzuwerfen.

Die Umweltverbände NÖ arbeiten jeden Tag an dieser Aufgabe, neuerdings auch in den Fahrschulen mit den jungen Erwachsenen. Bei der Aktion der NÖ Umweltverbände „Wir halten NÖ sauber“ sind jährlich über 30.000 Freiwillige dazu bereit, den Müll aus der Landschaft zu entfernen – Herzlichen Dank!

Umfrage beendet

  • Soll achtlose Verschmutzung höher bestraft werden?