Poolpflege nachhaltig. Wer sein Becken pflegt, Schmutz reduziert und die Technik wartet, kann Chemikalien einsparen.

Erstellt am 20. Juni 2017 (01:44)
Ongala/Shutterstock.com
Mit Pflege und Wartung kann der Swimming Pool auch nachhaltig für Badevergnügen sorgen.

Egal, ob zum Schwimmen, Plantschen oder Ballspielen – im Sommer lockt der Pool. Damit der Badespaß nicht getrübt wird, muss das Wasser passen. Dazu braucht es Wartung und Pflege. Und das kann nachhaltig erfolgen.

„Die wichtigste Hygienemaßnahme ist die Sauberkeit des Poolwassers“, informiert www.wir-leben-nachhaltig.at, ein Service von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Das beginnt damit, dass man Insekten, Blätter, Gras, Haare und Ähnliches regelmäßig aus dem Wasser fischt. Denn: „Je mehr Schmutz Sie mechanisch entfernen, umso weniger Chemikalien müssen Sie einsetzen“, informiert die Tippsammlung der Plattform. Hilfreich hierbei kann auch sein, vorher zu duschen, sich erst nach dem Schwimmen einzucremen, die Füße vorher abzuwischen oder abzuduschen und Kescher und Bodensauger zum Einsatz kommen zu lassen. Wichtig für die Sauberkeit im Pool und damit den Einsatz von Chemikalien ist auch, dass die Pooltechnik gut gewartet wird, damit sie gut funktioniert.

Mindestens einmal pro Woche sollte man den pH-Wert messen. Da der pH-Wert der wichtigste Faktor und eine Orientierungshilfe im Balance-Akt zwischen zufriedenstellender Wasserqualität und sparsamer Chemikaliendosierung ist. Ist das Badewasser im Neutralbereich um pH 7, ist dies schon die beste Maßnahme gegen einen überhöhten Chemikalieneinsatz.

Bei der Desinfektion des Poolwassers kann man auf Produkte ohne Chlor zurückgreifen. Zur Flockung eingesetzte Metallsalze bewirken einen erhöhten Rückhalt von Schmutzstoffen im Filter und reduzieren den Bedarf an Desinfektionsmitteln. Und: „Bei guter Durchströmung des Beckens, regelmäßiger Reinigung und optimierter Flockung ist ein algenfreier Betrieb auch ohne Algizide möglich.“

Mehr nachhaltige Tipps: www.wir-leben-nachhaltig.at