Neuer Rekord bei "Nacht der 1000 Lichter". Tausende - vor allem Jugendliche - waren in der Nacht vor Allerheiligen bei der „Nacht der 1000 Lichter“ in der Diözese St. Pölten dabei

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 03. November 2017 (13:19)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Schön: mit 41 Pfarren waren heuer so viele Pfarren in der Diözese St. Pölten dabei wie noch nie.<--break-> In der Diözese zeigt man sich erfreut, dass die Gänsehautatmosphäre statt Halloween-Rummel heuer so gut angenommen wurde. Beispiele: in der Pfarre Steinakirchen waren 500 Teilnehmer, in der Pfarre Amstetten Herz Jesu 600.

Hier die ersten Berichte der teilnehmenden Pfarren:

Zu sich selbt finden in Neulengbach

Seit Wochen fragten schon viele Menschen aus Neulengbach und darüber hinaus immer wieder: „Ist heuer eh wieder diese Nacht mit den vielen Kerzen?“ Voll Freude über die positive Stimmung, hat das Vorbereitungsteam natürlich gerne die „Nacht der 1000 Lichter“ wieder angeboten. Die Texte, die Musik, die Stille und die Kerzen luden ein den Alltag zu vergessen. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, um in der Nacht vor Allerheiligen wieder mehr zu sich selbst und zu Gott zu finden. Das Vorbereitungsteam freute sich über die vielen, positiven Rückmeldungen und über die zahlreichen Besucher.

Steinakirchen erstmals dabei

Die "Nacht der 1000 Lichter" war in Steinakirchen eine Gemeinschaftsaktion von Schülern und Lehrern der Neuen Mittelschule und der Katholischen Jugend Steinakirchen. Sie war sehr gut besucht und vor allem junge Familien waren dankbar darüber eine Alternative zu den Halloween zu finden, wie die Veranstalter berichten.

Hunderte im Stift Seitenstetten

Eine ruhige Herbstnacht in einer stürmischen Zeit des Aufbruchs, voll Bewegung, des Umbruchs. Stift und Pfarre Seitenstetten luden ein, am Vorabend von Allerheiligen still zu werden und sich bewusst zu machen, dass wir nur Gast auf Erden sind und jeder von uns auf Gastfreundschaft angewiesen ist. Hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzten die Gelegenheit, den Spuren des Lichtes zu folgen, sich von lichtvollen Gedanken inspirieren zu lassen, neue Lichter zu entdecken und weiterzugeben.

Gute Stimmung in Traismauer

Die Stadtpfarre Traismauer lud auch heuer am Samstag, 31. Oktober, zur "Nacht der 1.000 Lichter" ein. Die "Nacht der 1.000 Lichter" begann mit einer Prozession rund um die Stadtpfarrkirche, danach konnte man in der Traismaurer Stadtpfarrkirche durch zahlreich aufgestellte Kerzen in eine ganz besondere Atmosphäre eintauchen. Nach einer Andacht in der Stadtpfarrkirche und dem Segen luden meditative Musik, Lesungen und eine Bilderpräsentation dazu ein, ruhig zu werden, und gaben Impulse zur Besinnung. Die teilnehmenden Kinder wurden eingeladen, ihre Laternen in einen Lichterkreis zu stellen.

Gmünd-Neustadt

Auch in Gmünd-Neustadt fand am 31. Oktober die "Nacht der 1000 Lichter statt". Bei der Kinderlichterfeier konnten viele Familien begrüßt werden. Thomas Binder von der Katholischen Jugend: "Wir waren begeistert vom großen Interesse in unserer Pfarre. Ein Zeichen, dass Kirche doch interessant sein kann."

Viel Staunen in der St. Pöltner Dompfarre

In der St. Pöltner Dompfarre ging es um die verschiedenen Gefühle, die wir Menschen haben. Am begeistertsten waren die vielen Menschen von der Station über das Staunen. „Wie immer war´s sehr schön und berührend. Viele Menschen- aller Altersgruppen, viele Kerzen“, so die Organisatoren.

Pfarre Oed

Auch die Kirche der Pfarre Oed war übervoll. Dort wurde die "Nacht der 1000 Lichter" mit einem Konzert gefeiert.

Amstetten Herz Jesu

Was für eine Nacht auf Allerheiligen! In der Pfarre Amstetten Herz Jesu kam Gänsehautatmosphäre statt Halloween-Gruselstimmung auf. Es wurde über die Fülle und den Sinn des Lebens nachgedacht und an die verstorbenen Lieben, Angehörigen und Freunde gedacht. Die Pfarre freute sich über den großen Andrang!

Draußen vor der Kirche war alles mit Lichtern beleuchtet, viele Familien nahmen Laternen mit. Die von Pfarrer P. Hans Schwarzl zelebrierte Messe wurde von vielen Jugendlichen gestaltet. Ein Höhepunkt war der spirituelle Lichtertanz. Viele nutzten die Gelegenheit, um im Anschluss von Gottesdienst und "Nacht der Heiligen" bei Hintergrundmusik und wundervoller Beleuchtung zu genießen. Die Pfarre lud weiters zum Stritzl-Essen und Tee.