Senioren Kurse: Noch länger mobil. In Fahrtechnikzentren werden für Senioren Kurse angeboten, um weiterhin im Straßenverkehr sicher zu sein.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 05. September 2017 (02:41)
Teresa Sturm
Landesrätin Barbara Schwarz (r.) – im Bild mit Walter Hansy (NÖ Seniorenbund), Franz Wurz, Leo Nowak (NÖ Seniorenbund) und Oliver Schmerold (ÖAMTC-Direktor, v. l.). – konnte im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Melk die Funktion des City-Notbremsassistenten an einem künstlichen Hindernis ausprobieren.

„Es ist wichtig, wenn man älter wird, dass man die Möglichkeit hat, von A nach B zu kommen, selbst seine Einkäufe zu erledigen, in den nächsten Ort zu kommen“, erklärt Landesrätin Barbara Schwarz. „Auch, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ist es oft wichtig, ein eigenes Fahrzeug zu haben“, so Schwarz.

Damit dieses Fahrzeug so lange wie möglich sicher genutzt werden kann, gibt es in den Fahrtechnikzentren des ÖAMTC freiwillige Kurse. Diese sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten.

Das Land Niederösterreich, der Niederösterreichische Seniorenbund und der ÖAMTC setzen hier auf praktische Trainings und Beratung, um die Mobilität lange zu gewährleisten.

Viele Senioren hätten Angst, diese Kurse zu absolvieren, weil sie befürchten, den Führerschein zu verlieren, sagt Walter Hansy, Geschäftsführer des Niederösterreichischen Seniorenbundes. „Ich kann aber versichern, dass dieser Kurs nur positive Auswirkungen haben wird.“ Bei den Kursen können auch technische Hilfen ausprobiert werden, wie die automatische Einparkhilfe oder der Notbremsassistent.

Anmeldung: 02253/8170032061, Infos (zu Preisen, Terminen usw.): www.oeamtc.at