Erstellt am 17. Januar 2017, 02:30

von Christine Haiderer

Herausforderung Pflege: Gibt viele Hilfestellungen. Angehörige, die jemanden pflegen, können sich an die Pflege-Hotline, mobile Dienste usw. wenden.

Pflege wird oft innerhalb der Familie übernommen. Das kann eine große Belastung sein.  |  Alexander Raths/Shutterstock.com

In Zukunft Hilfe zu brauchen oder zu geben, damit setzt man sich ungern auseinander. Irgendwann aber passiert es, und ein Pflegefall in der Familie tritt auf.

„Pflege ist eine Veränderung der Lebenssituation“, betont NÖ-Hilfswerk-Geschäftsführer Christoph Gleirscher. Doch: „Pflege ist kein Schicksal, es gibt viele Hilfestellungen.“ So bieten Organisationen, wie Hilfswerk, Volkshilfe, Rotes Kreuz und Caritas, Beratung rund um Pflege zu Hause an. Im Mittelpunkt steht die individuelle Situation. Was braucht derjenige, der gepflegt wird? Welche Möglichkeiten gibt es für pflegende Angehörige? Vor Ort können zudem die individuellen Rahmenbedingungen miteinbezogen werden.

Streitigkeiten in der Familie können entstehen. Die Pflege für die pflegende Person kann zu viel werden. Persönliche Hilfe bietet etwa das Krisentelefon. Wer hingegen einmal eine Auszeit braucht, der kann an die Kurzzeitpflege, wie sie etwa in Landespflegeheimen bis zu sechs Wochen angeboten wird, denken. Welche Möglichkeiten der Pflege es in NÖ sonst noch gibt, dazu kann man sich bei der Pflege-Hotline des Landes NÖ beraten lassen. Sie informiert übrigens auch über die Urlaubsaktion für Pflegende Angehörige.