Natur pur, am besten abfallfrei. Zigaretten, Glasscherben, Plastik und Blechteile bedrohen die Natur. Umso mehr gilt es, Abfälle zu vermeiden.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 29. August 2017 (01:30)
Nevada31/Shutterstock.com
Abfälle im Wald können Schaden anrichten. Daher sollte man seine Abfälle immer mitnehmen.

Ein Zigarettenstummel im See, eine leere Aludose neben dem Wanderweg oder eine Papiertüte bei der Raststelle … nicht immer verhalten sich Menschen in der Natur angemessen. Dort, wo Ruhe und Erholung sein sollten, taucht Abfall auf. An manchen Orten so viel davon, dass Maßnahmen getroffen werden müssen. Wie etwa in der Erlaufschlucht. Hier hat die Marktgemeinde Purgstall beschlossen, eine Spendenbox aufzustellen, um das Naherholungsgebiet sauber halten zu können und das Bewusstsein für den Wert der Natur zu fördern.

Was das Problem an Müll in der Natur ist? „Nicht nur, dass Boden und Grundwasser verunreinigt werden, auch die Tierwelt wird durch Glasscherben, Plastik und Blechteile bedroht“, verrät das Naturland Niederösterreich, eine Initiative der Energie- und Umweltagentur NÖ. „Daher ist es wichtig, den Müll wieder mitzunehmen und richtig zu entsorgen.“

Selbst Zigaretten können Schaden anrichten. Sie enthalten umweltschädliche Gifte. „Bis zu 4.000 Chemikalien stecken in einer Zigarette, viele davon haben negative Auswirkungen auf den Boden und die Tier- und Pflanzenwelt. Die abgebrannten Reste sind außerdem langlebig und verrotten nur sehr langsam.“

Das Naturland Niederösterreich rät daher: „Wer auf das Rauchen in der Natur trotzdem nicht verzichten möchte, soll Zigaretten, zum Beispiel mit einem Taschen-Aschenbecher, umweltgerecht entsorgen.“

Was in der Natur erlaubt ist und was nicht, verrät übrigens der Naturland Knigge von Naturland Niederösterreich. Jeden Monat mit einem neuen Thema. Ab 4. September dreht sich alles ums Wandern in alpinen Regionen, um Vorbereitung, Notfälle und Tourenplanung.

www.naturland-noe.at/knigge