Voneinander lernen. Bis 22. Oktober können Gesundheitsprojekte eingereicht werden, die auch andere inspirieren können.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 05. September 2017 (02:42)
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Karl-Heinz Feldhoff, Vera Russwurm, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko mit der Siegertrophäe, die die Göttin der Gesundheit symbolisiert. 

Wassertrinken in der Schule, betriebliche Gesundheitsförderung im Krankenhaus, Gesundheitsförderung im ländlichen Raum … Programme und Projekte rund um Gesundheitsförderung und Prävention können wieder für den Vorsorgepreis eingereicht werden: in den Kategorien „Betriebe“, „Bildungseinrichtungen“ und „Gemeinden & Städte“. In jeder Kategorie wird es dann wieder einen Österreich- und einen Niederösterreich-Sieger geben. Pro Kategorie ist der Preis mit 3.000 Euro dotiert. Zudem erhält jeder Sieger eine Hygieia-Trophäe.

Und: „Heuer wollen wir die Initiative ausbreiten“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Und so wird es auch den mit 5.000 Euro dotierten Vorsorgepreis europäische Regionen geben, der die Euregio Maas-Rhein miteinbezieht.

Warum? „Weil wir fester Überzeugung sind, dass wir von anderen Regionen lernen können und umgekehrt“, so Mikl-Leitner. Ähnlich sieht das auch Karl-Heinz Feldhoff, Jurymitglied und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg in Deutschland. Seiner Meinung nach, können Regionen gute Gesundheitsprojekte auch selbst auf die Beine stellen, „aber wir sind besser, wenn wir es gemeinsam machen“.

Und das gilt natürlich auch innerhalb Österreichs für Vereine, Betriebe usw. Landesrat Ludwig Schleritzko: „Ziel des Vorsorgepreises ist die Stärkung des Bewusstseins für die eigene Gesundheit. Aber wir wollen dadurch auch beispielhafte Projekte vor den Vorhang bitten und die Vorsorgeaktivitäten in ganz Österreich vorantreiben.“ Immerhin: „Eines der Dinge, die dieser Vorsorgepreis mit sich bringt, ist der Nachahmungseffekt“, so Vera Russwurm. Die Experten-Jury bewertet Nachhaltigkeit, Innovation/Kreativität, Anzahl der Teilnehmer und ob Modellcharakter/Übertragbarkeit der Einreichung eine Rolle spielt.

Einreichung bis 22. Oktober: www.vorsorgepreis.at