Ahnenforschung per Mausklick. Über 11 Millionen Einträge stehen zum Erforschen der Vergangenheit bereits online.

Von Pia Seiser. Erstellt am 19. Januar 2015 (10:39)
NOEN, Icarus / Weidinger
Ahnenforscher Felix Gundacker aus Pöchlarn ist Mitbegründer der Internetplattform „GenTeam“. Der Berufsgenealoge forscht bis ins 17. Jahrhundert zurück.
„Schon bald werden wir uns fragen, wie das jemals anders möglich war“ – das prophezeite Ahnenforscher Felix Gundacker beim europaweit einzigartigen Symposium zur Genealogie in St. Pölten. Damit meint er die Ahnenforschung per Mausklick.

2010 hat die von ihm mitbegründete Plattform „GenTeam“ mit 1,3 Millionen Datensätzen gestartet. Mittlerweile sind über 27.000 Benutzer registriert, und der Bestand ist in den fünf Jahren verzehnfacht worden.

Mehrere Datenbanken durchforsten

Aber was kann man sich unter dieser Plattform vorstellen? Die Benutzer können hier über ihre Vorfahren, Familiengeschichte und Herkunft forschen. Dazu sind Datenbanken von Historikern und Ahnenforschern für Heimatforscher, Historiker und Ahnenforscher auf der Plattform bereitgestellt. Geforscht werden kann beispielsweise in folgenden Datenbanken:

im Ortsverzeichnis von ca. 72.000 Orten in Österreich, Tschechien & Slowenien,

im Index der katholischen Trauungen in Wien von 1542 bis 1860,

im Index der katholischen Taufen in Wien von 1590 bis 1900,

in Kirchenbucheinträgen auch aus Niederösterreich und

in Parten und Sterbeanzeigen.

„Wir wollen Bleibendes schaffen und bewahren“

Wie das geht? Um zu forschen, muss man sich aus Sicherheitsgründen auf der Plattform „GenTeam“ registrieren. Danach kann man jederzeit kostenlos in den Datenbanken forschen. „Wir wollen diese Arbeit im Internet tun, damit so viele Menschen wie möglich einen Nutzen davon haben“, erklärt Gundacker und fährt fort: „Geben wir etwas von dem zurück, was wir selbst genommen haben.“

www.genteam.at

www.icar-us.eu