Altersgerecht leben und wohnen. Austausch / Mit dem Alter verändern sich die Bedürfnisse. Auch in den eigenen vier Wänden.

Erstellt am 24. Juli 2013 (13:00)

Ein Thema bei Wohnen im Alter ist die Risikovermeidung. Ist das Geländer im Stiegenhaus optimal? Wie gut ist die Beleuchtung? Dabei wird vielfach auf Barrierefreiheit gesetzt, um Stolperfallen zu vermeiden.

In Deutschland aber ist Barrierefreiheit bei Wohnungen für ältere Menschen oft gar nicht gänzlich möglich, da es dort einen Trend zur Sanierung alter Häuser gibt, berichtet Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka anlässlich der Branchenkonferenz Gesundheit in Rostock, wo es auch um Vernetzung und Gesundheitswirtschaft ging. Und: „Sie planen sehr viele, gleich große Räume, damit innerhalb der Wohnung Flexibilität möglich ist.“ So gibt es häufig auch zwei gleich große Schlafzimmer, da immer mehr ältere Paare getrennt schlafen. Großen Stellenwert hat auch der Balkon als Gartenersatz, damit „ein Leben draußen stattfinden kann“.

Einen ans Alter angepassten Lebensraum schaffen ist übrigens nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch beim Bau von Altersheimen möglich. Wenn etwa bei der Planung des Grundrisses daran gedacht wird, dass Demenzkranke immer ein Ziel suchen.