Erstellt am 07. Mai 2014, 09:14

von Ernst Susicky

Amadeus-Awards: Christl Stürmer räumt ab. Nun ist die Zehn komplett: Christina Stürmer, mit bisher acht Auszeichnungen bereits "Amadeus"-Rekordhalterin, durfte bei der diesjährigen Verleihung der "Amadeus Austrian Music Awards" Dienstagabend im Wiener Volkstheater zwei weitere Trophäen entgegennehmen.

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Christina Stürmer ist die Abräumerin bei den diesjährigen „Amadeus Austrian Music Awards“, die am Dienstagabend im Wiener Volkstheater über die Bühne gingen. Die Linzerin, die seit einigen Jahren in Niederösterreich lebt, wandelte ihre Nominierungen im Bereich „Pop“ und in der Kategorie „Album des Jahres“ mit „Ich hör auf mein Herz“ in Preise um. War sie bereits davor, mit bisher acht Auszeichnungen, „Amadeus“-Rekordhalterin, konnte sie ihren „Vorsprung„ nun ausbauen und kann nun zehn der Trophäen ihr Eigen nennen.

„Illuminati“ produzierten bestes Video

Zwei weitere Niederösterreicher durften sich über einen "Amadeus" freuen: Das in Purkersdorf ansässige Filmproduktionsteam „Illuminati“ um Ramon Rigoni und Stefan Tauber: Sie erhielten den erstmals vergebenen Preis für das beste Musikvideo, für ihr Video zu „An manchen Tagen“ des Rappers Nazar, der im Vorjahr in der Kategorie Hip Hop gewann. Dieser Preis ging heuer an RAF 3.0.

5/8erl in Ehr’n gingen leer aus, begeisterten aber trotzdem

Ihren Amadeus-Siegeszug nicht fortsetzen konnten die 5/8erl in Ehr’n, nachdem sie in den vergangenen Jahren zwei Mal hintereinander in der Kategorie „Jazz/World/Blues“ gewonnen hatten, mussten sie sich heuer Norbert Schneider den Vortritt lassen, der damit seinen ersten Amadeus erhielt. Dafür begeisterten sie mit dem wohl emotionalsten Live-Auftritt des Abends.



Der „Song des Jahres“ kommt heuer von Anna F., die mit „DNA“ u.a. Bilderbuch („Maschin“) und Durchstarter Left Boy („Get It Right“) auf die Plätze verwies. Letzterer ging trotz drei Nominierungen leer aus, Bilderbuch konnten sich, trotz vier Nominierungen, lediglich über den bereits im Vorfeld festgestandenen „FM4-Award“ freuen.

„Volks Rock’n’Roller“ Andreas Gabalier konnte zumindest eine seiner drei Nominierungen in einen Preis ummünzen und sicherte sich den Sieg in der Kategorie „Volkstümliche Musik“. Das Duo Charly Brunner und Simone setzte sich hingegen im Bereich „Schlager“ durch.

Vorjahrestriumphator Marcus Füreder, besser bekannt als Elektro-DJ und -Musiker Parov Stelar, wurde von der Onlinegemeinde erneut zum „Best Live Act“ gekürt. Darius & Finlay setzten sich derweilen bei „Electronic/Dance“ gegen Camo & Krooked und die für HVOB (diese hatten ihre Nominierung im Vorfeld zurückgezogen) nachgerückten Global Deejays durch.

Austrozone: „Medienpartner des Jahres“

Kaiser Franz Josef, eine aus der ORF-Talenteshow „Die große Chance“ bekannte Band, reüssierte ihn der Kategorie „Rock/Hard & Heavy“.
Radiomoderator Eberhard Forcher erhielt für die „Austrozone“, einem auf YouTube und dem Stadtsender W24 ausgestrahlten Musik-Format, den Preis „Medienpartner des Jahres“ und Austropoplegende Stefanie Werger wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Sieger im Überblick:

Album des Jahres: Christina Stürmer - „Ich hör auf mein Herz“
Song des Jahres: Anna F. - „DNA“
Best Live Act: Parov Stelar
FM4-Award: Bilderbuch
Best Video: Nazar - „An manchen Tagen“
Electronic/Dance: Darius & Finlay
Rock/Hard & Heavy: Kaiser Franz Josef
Hip-Hop/RnB: RAF 3.0
Jazz/World/Blues: Norbert Schneider
Pop: Christina Stürmer
Schlager: Charly Brunner & Simone
Volkstümliche Musik: Andreas Gabalier
Lebenswerk: Stefanie Werger
Best Engineered Album: Georg Tomandl & Mischa Janisch für Coshiva - „One by One“
Musikpartner des Jahres: Eberhard Forcher für die „Austrozone“