Österreichs wichtigste Musikpreise sind 20.... ...und kein bisschen leise.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 25. Februar 2020 (05:38)
Dreimal beim Amadeus ausgezeichnet und schon wieder viermal nominiert: Christopher Seiler & Bernhard Speer.
Topf

Erst war die Party. Dann kamen die Awards. Und jetzt? Wird gefeiert. Denn: Die Amadeus Austrian Music Awards werden heuer 20. Und sind längst die wichtigsten unter Österreichs Musikpreisen.

Die größten sind sie sowieso. 14 Kategorien, davon allein sieben Genre-Kategorien von A wie Alternative bis S wie Schlager & Volksmusik, lobt Österreichs Musikwirtschaft, kurz: IFPI, seit dem Jahr 2000 alljährlich aus. Und kürt neben den Besten pro Genre auch noch den Song des Jahres (der wird von Ö3 präsentiert), das Album, den Live-Act, den Songwriter und den besten Sound (kurz: Tonstudiopreis) des Jahres. Und einen eigenen FM4-Award und eine Würdigung fürs Lebenswerk gibt’s auch noch. Und für all das natürlich jede Menge Nominierte (fünf pro Kategorie, die zur Hälfte durch ihre Verkaufszahlen, zur Hälfte durch eine Jurywertung gekürt werden).

Wobei: Im Geburtstagsjahr stehen auf der Nominiertenliste der Amadeus Awards 2020 fast keine Frauen. Dafür ganz viele Niederösterreicher. Seiler und Speer, die für den besten Song, das beste Album, den besten Live-Act und die beste Pop- und Rock-Band nominiert sind. Pizzera & Jaus, die dreimal, Voodoo Jürgens, der zweimal nominiert ist. Und unter Jazz/World/Blues gibt’s noch mehr Niederösterreicher: 5/8erl in Ehr’n, Wieder, Gansch & Paul und, auch, Marina & The Cats.

Gefeiert und gekürt wird heuer am 23. April – mit Conchita Wurst als Host und Willi Resetarits als Spezialgast. Der hatte vor 20 Jahren den ersten Amadeus mit nach Hause genommen.