Den Spionen auf der Spur. Fast 2.000 Jahre Spionage-Geschichte erzählt ab heute, Donnerstag, die jüngste Sonderschau in St. Pöltens Haus der Geschichte. Und lüftet ganz nebenbei noch jede Menge geheimdienstliche Geheimnisse.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 05. September 2019 (20:06)

Nummer 1 stammt aus dem dritten Jahrhundert nach Christi. Nummer 39 aus den "2010er-Jahren". Und dazwischen? Liegen beinahe zwei Jahrtausende Geschichte. Und zwar: Geschichte der Spionage. Die haben Christian Rapp (wissenschaftliche Leitung), Andrea Thuile und Benedikt Vogl (Kuratoren) und Checo Sterneck (Architektur) in der gerade eröffneten, jüngsten Themenschau im Museum Niederösterreich in insgesamt 39 Fälle verpackt. Und erzählen in jedem die Geschichte eines anderen Spions. Oder eines anderen Geheimnisses.

Oberst Redl darf da ebenso wenig fehlen wie Mister Bond, die Mata Hari oder Edward Snowden, die Gestapo hat genauso ihre "Fälle" wie der Mossard, der KGB oder die Stasi. Und wohin das alles, angefangen vom römischen Getreidehändler, der (auch) Informationen verkaufte, führen kann, das zeigt ein winziger RFID- (also: Radio Frequency Identification) Chip zum Implantieren unter die Haut - als letzter der 39 Spionage-Fälle.

Bis 19. Jänner 2020, www.museumnoe.at

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"Ich bin sehr stolz darauf, dass die erste Ausstellung in Österreich zum Thema Spionage bei uns in Niederösterreich stattfindet": Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Ausstellungseröffnung im St. Pöltner Haus der Geschichte mit dessen wissenschaftlichem Leiter Christian Rapp. Foto: NLK/Pfeiffer