Baden: "Armes, reiches" Theater

Mit Milchmännern, Heiratsvermittlerinnen und anderen Revolutionären startet Badens Stadttheater im Oktober in seine nächste Saison.

Michaela Fleck
Michaela Fleck Erstellt am 04. Mai 2020 | 15:42
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Will am 3. Oktober mit einem "kräftigen Lebenszeichen" seine nächste Saison 2021/22 eröffnen: das Badener Stadttheater.
Foto: Christian Husar

Derzeit denkt man auch in Baden noch über die anstehende Sommersaison nach. Aber: Da Theater ja "brandaktuell“ ist und „systemrelevant“ sowieso, will Direktor Michael Lakner (spätestens) im Herbst wieder aufsperren. Mit einem „kräftigen Lebenszeichen“ und einem „brisanten“ Thema: Arm und Reich. 

Klassenunterschiede und andere prekäre Verhältnisse will man da ab 24. Oktober auf die Bühne bringen, mit „Anatevka“ (als Eröffnungspremiere), „Robin Hood“ (ab 14. November) und „Gräfin Mariza“ (ab 19. Dezember), mit „Hallo, Dolly!“ (ab 23. Jänner), „La Traviata“ (ab 27. Februar) oder „Der Vetter aus Dingsda“ (ab 24. April). Am Herbst-, Winter- und Frühjahrsprogramm stehen aber auch neue Gäste, wie Russkaja-Frontman Georgij Makazaria als Tevje oder Aliosha Biz als Fiedler auf dem Dach. Und: Publikumslieblinge wie Maya Hakvoort (die Tevjes Frau spielt), Caroline Vasicek (die in "Robin Hood" Tommis Mutter spielt), Cornelia Horak (die die Titelpartie in der "Gräfin Mariza" singt), Patricia Nessy (die die "Dolly" gibt), Sebastian Reinthaller (der den Alfred in der "Traviata" spielt) oder Beppo Binder. Und gleich zum Saisonstart am 3. Oktober gibt’s im Jubiläumsjahr nochmal Beethoven: mit einem Ballettabend, in dem „Ludwig van tanzt“.

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