Barbara Kaudelka: „Ich bin ein Glückskeks!“. Die NÖ Promi-Szene

Erstellt am 22. Juli 2013 (12:45)
NOEN, ORF
Nach der US-Serie „Covert Affairs“ ist Barbara Kaudelka in der ORF- Reihe „Janus“ zu sehen.ORF

Von Verena Randolf

„Ich muss gestehen: Mir ist das Herz schon ein bisschen in die Hose gerutscht!“, gibt Barbara Kaudelka zu. Die 32-jährige Schauspielerin hat gerade den Dreh ihrer ersten Hollywood-Produktion hinter sich.

Am Set mit Perabo: „Es wurde sehr viel gelacht“

Gemeinsam am Set in der Wiener Staatsoper mit James-Bond-Bösewicht Simon Kassianides und Coyote Ugly-Star Piper Perabo: „Als ich gesehen hab‘, mit wem ich da spiel‘, hab‘ ich mir kurz gedacht: ,Wo sind meine Baldriantropfen?‘“, lacht die sympathische Wienerin, die einen Großteil ihrer Kindheit in der Wachau verbracht hat.

In den USA, erzählt sie, sei die Serie „Covert Affairs“ ein Riesen-Erfolg. 2011 war das Spionage-Format für den Golden Globe nominiert. „Den größten Unterschied macht sicherlich das Tempo am Set“, beschreibt sie die Arbeit mit den amerikanischen Kollegen, „aber klar: Zeit ist Geld! Trotzdem hat das Drehen viel Spaß gemacht! Es wurde sehr viel gelacht, die sind alle irrsinnig am Boden geblieben und total nett! Trotzdem ist mir vorab der ,Reis‘ gegangen“, lacht sie.

Nach Abschluss ständig mit Jobs eingedeckt

Ihr Weg zur Schauspielerei führte die brünette Schönheit nach einem kurzen Umweg über den Journalismus relativ schnell zu Elfriede Ott, bei der sie am Wiener Konservatorium das Handwerk erlernte: „Ich habe meine Eltern früh darauf eingestimmt, dass ich Schauspielerin werden will“, erinnert sie sich.

„Und ich bin auch ein Glückskeks!“, erzählt sie mit strahlenden Augen. „Ich bin aus der Schauspielschule raus und hab‘ durchgehend Arbeit gehabt.“

Das liegt auch daran, dass sie beruflich zweigleisig fährt, wie sie sagt. „Neben der Schauspielerei bin ich Sprecherin.“ Für Dokumentationen, Werbespots und im Hörfunk leiht Kaudelka ihre Stimme Stars wie Eva Longoria.

Heiraten will sie in der Wachau

Zum Abschalten fährt die Wienerin nach wie vor gerne in die Wachau, obwohl das alte „Bad-Haus“ in Weißenkirchen, in dem sie zum Teil aufgewachsen ist, nicht mehr ihrer Familie gehört. „Die Gegend ist einfach so schön, der Wein ist gut und die Marillenknödel auch“, lacht sie. Die Liebe zu ihrer zweiten Heimat ist nach wie vor stark. So stark, dass sie nächstes Jahr ihren Verlobten, den Bassisten von Julian Le Play, in der Wachau heiraten will.