Noch mehr Barock. Das Melker ist gerade vorbei, das St. Pöltner fängt am Freitag an - mit alter Musik von Bach bis Godard.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 01. Juni 2015 (14:40)
NOEN, Thomas Radlwimmer
Michel Godard
37 war das eine soeben, zehn wird das andere demnächst: Knapp zwei Wochen, nachdem die 37. Melker Barocktage für heuer ihre Pforten geschlossen haben (nach zwölf Konzerten mit 3.200 Gästen und mehreren Premieren, etwa Michael Schades „Salomons Reise“), feiert das St. Pöltner Barockfestival Geburtstag. Und zwar den zehnten.

Zum Jubiläum hat man nicht nur alte Bekannte eingeladen, wie Tenor Marco Beasley, der am 12. Juni mit dem Ensemble Accordone in der Synagoge Tarantella tanzt. Oder wie Domkapellmeister Otto Kargl, der am 14. Juni mit Chor und Orchester im Dom Charpentiers „Te Deum“ schmettert.

Auch neue Gesichter – und neue Instrumente – gibt’s beim zehnten St. Pöltner Barockfestival. Zum Beispiel Jazz-Tubist Michel Godard, der am 6. Juni in die Franziskanerkirche ein Serpent (und ein paar Eigenkompositionen) mitbringt. Oder Cembalistin Violaine Cochard, die am 13. Juni mit Tram des Balkans in den Barockzug steigt. Oder auch die Weltklasse-Vokalisten des belgischen Huelgas Ensemble, die sich zum Festivalschluss am 20. Juni angesagt haben.

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