Betroffene helfen Betroffenen. Depression & Co. /  In Selbsthilfegruppen können sich Menschen über ihre Erfahrungen austauschen.

Erstellt am 01. April 2013 (17:25)
Der neue HSSG-NÖ-Vorstand (v. r.): Obmann Herbert Heintz, Obmann-Stv. Johann Bauer, Kassier Erika Schenk, Schriftführer-Stv. Ursula Sirota, Kassier-Stv. Maria Kautz, Obmann-Stv. Andrea Höller, Schriftführer Martin Marstaller sowie Kassenprüfer Harald Steinwender & Eveline Kratzer (nicht im Bild).
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Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen. Neben ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung kann auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe hilfreich sein.

Was man dort erleben kann? „Die Betroffenen fühlen sich verstanden“, erläutert Herbert Heintz, Obmann des Landesverbands NÖ HSSG (Hilfe zur Selbsthilfe für seelische Gesundheit), dem 70 Gruppen in NÖ angehören.

Es gibt Wertschätzung und Motivation zur Genesung. Der Gruppenleiter gibt Lebensfreude und Lebenswillen. Es geht darum, „dass der Betroffene wieder genießen lernt, das Schöne zu sehen“. „Das Wichtigste ist der Erfahrungsaustausch. Jeder Betroffene hat eine eigene Geschichte“, so Obmann-Stellvertreter Johann Bauer. In der Gruppe erfährt man: „Wie geht es den anderen damit? Wie gehen sie damit um?“, so Obmann-Stellvertreterin Andrea Höller. Sie glaubt außerdem: „Angehörige können von Betroffenen lernen.“ Wenn sie etwa auch einmal zum Gruppentreffen kommen und mehr darüber erfahren, wie es Betroffenen geht, wie sie sich verhalten. www.hssg.at ,

www.buendnis-depression.at

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