Buch der Woche: Der erschöpfte Mensch. Der erschöpfte Mensch zwischen Krankheit und Modediagnose steht im Mittelpunkt des neuen Buchs von Rotraud A. Perner.

Erstellt am 22. Juli 2013 (10:08)
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Burnout ist ein Modebegriff, und das Geschäft damit boomt. Doch ist das Erschöpfungssyndrom als Krankheit nicht wissenschaftlich anerkannt.

Rotraud A. Perner, Psychotherapeutin und Mediatorin, geht den Ursachen dieser Phantomkrankheit auf den Grund, die gerne als Deckmantel genutzt wird. Denn in der Leistungsgesellschaft ist sie weit weniger tabuisiert als die klassische Depression – sie weist vielmehr auf überdurchschnittliches Engagement hin.

Doch Flexibilität, Konkurrenzdruck, soziale Vereinsamung durch virtuelle Beziehungswelten führen tatsächlich zu Stress, Überforderung und schließlich zur totalen Erschöpfung. 

Die Autorin macht deutlich, welche Rolle Perfektionismus, Selbstausbeutung und Kränkung spielen, hinterfragt die gängigen Placebo-Therapien und zeigt, wie auch der flexible Mensch der Burnout-Falle entgehen kann.

Alle Details zum Buch finden Sie hier...