Christophorus-Sonntag: Sammlung für Missions-Fahrzeuge. Aufruf von Kremser Ex-Missionar Buchegger: Pro unfallfreiem Kilometer einen Zehntel-Cent

Erstellt am 12. Juli 2013 (12:13)
NOEN
„Zum Taufen und für andere Seelsorge-Tätigkeiten brauche ich kein Geld, sondern ein Fahrzeug, um die Distanz von 40, 50 Kilometern zu bewältigen“, betont der langjährige Missionar Helmut Buchegger, der jetzt im Pfarrgebiet Krems-St. Veit lebt. Buchegger kehrte erst kürzlich aus der Zentralafrikanischen Republik zurück, in der er 24 Jahre wirkte und 18 Gemeinden betreute. Dass Priester ins Dorf, Kranke ins Spital oder Schüler zur Schule kommen, sei in vielen Teilen der Welt keineswegs selbstverständlich und oft mühsam. Der Priester ruft daher auf, am 21. Juli an der Christophorus-Sammlung teilzunehmen. Schwerpunktland heuer ist Indien.

Pro unfallfreiem Kilometer wird dabei um einen Zehntel-Cent für ein Missions-Fahrzeug gebeten: Aus dem Spendenerlös werden Fahrzeuge für Pastoral und Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien finanziert. Gesammelt wird bei der Aktion der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) bei allen Sonntagsgottesdiensten. Am Christophorus-Sonntag werden in etlichen Pfarren auch Fahrzeuge gesegnet.

Über 26.600 Einsatzfahrzeuge für Mission gesammelt

Die österreichische MIVA finanzierte seit ihrer Gründung im Jahr 1949 mehr als 26.600 Einsatzfahrzeuge im Wert von rund 127,8 Millionen Euro für Seelsorge und Entwicklungszusammenarbeit sowie für die medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt. Im Vorjahr konnten insgesamt 345 Hilfsprojekte mit 2.161 Transportmittel in 67 Ländern unterstützt werden. Alleine die Pfarren der Diözese St. Pölten haben zur Christophorus-Aktion im Jahr 2011 insgesamt 231.060,71 Euro beigesteuert.

Das Spendenkonto der MIVA: PSK 1.140.000

x
NOEN
x
NOEN