Immer zum Kampfe bereit und aufgelegt. Friedrich II. hatte den Namen "der Streitbare" nicht ohne Grund.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 07. September 2016 (05:25)
NOEN, Ziegler, 1846
Friedrich wird in einer Schlacht an der Leitha getötet.

Der zwölfte Herrscher. Mit bereits neunzehn Jahren trat der 1210 geborene Friedrich II. im Jahr 1230 die Nachfolge seines
Vaters Leopold VI. an. Er war der zwölfte Herrscher der Babenberger – und der letzte. Er verwendete er Erster das so genannte Bindenschild in den Farben Rotweißrot als babenbergisches Hauswappen.

Zum Streiten aufgelegt. Friedrich bekam nicht ohne Grund den Beinamen „der Streitbare“. Tatsächlich ging er auch dann keinem kriegerischen Konflikt aus dem Weg, selbst wenn er ihn vermeiden konnte. Und manche dieser Streitfälle hatte dabei durchaus den Charakter einer Raubersg’schicht’, waren aber durchaus erfolgreich.

Tod in der Schlacht. Wenig verwunderlich, dass Friedrich im Kampf starb, und zwar am 15. Juni 1246 an der Leitha, wahrscheinlich bei Ebenfurth. In einer Schlacht gegen die Truppen des ungarischen Königs Bela IV. konnte Friedrich die Feinde zwar in Flucht schlagen, bei der Verfolgung der Gegner wurde sein Pferd aber tödlich getroffen. Es begrub Friedrich unter sich – und die Ungarn erschlugen den hilflosen Herzog erbarmungslos. Was ihnen nichts nützte, denn Feldherr Heinrich von Liechtenstein führte die Österreicher dennoch zum Sieg.

Nächste Woche: Fast ein König.