Der Klang der Auferstehung. Nach dem Paradies sehnt sich Niederösterreichs Oster-Klang-Festival in seiner heurigen Ausgabe. Zu hören ab Samstag.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 28. März 2014 (10:00)
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Von Michaela Fleck

Wie Ostern klingt? Nach Händel. Nach Bach. Aber auch nach Hindus und Sufis, nach Chile und Japan, nach Penderecki und Messiaen. Zumindest beim Oster(klang)festival Imago Dei in Krems.

Das lädt schon zum 15. Mal zur Osterzeit an die Donau. Hat heuer, so Festivalleiter Jo Aichinger, „Sehnsucht nach dem Paradies“. Und will dabei auch noch „die Welt bewältigen“.

Letztes Konzert steigt am Ostermontag

Acht Konzerte hat man dazu aufs österliche Programm gesetzt, das erste diesen Samstag, das letzte am Ostermontag. Dazu gibt’s vier Filme (alle im Kremser Kino im Kesselhaus), drei Gespräche, einen Empfang zum Schluss. Und: ein Osterfeuer mittendrin.

Das wird vom japanischen Klangkünstler Akio Suzuki im Innenhof des Kremser Minoritenklosters entzündet – mit Bambusstäben und, natürlich, in der Osternacht.

Auch Simonischek kommt zu Wort

Davor erweckt das Tallinner Kammerorchester Imago Dei 2014 mit Arvo Pärt (am 29. März), führt der indische Dhrupad-Meister Ritwik Sanyal ins „innere Paradies“ (am 4. April), tanzen die ägyptischen Sufis durch den „Garten Eden“ (am 11. April), singt das belgische Ensemble graindelavoix vom „verlorenen Paradies“ (am 12. April) und meditieren gleich vier Streichquartette über die Stille (am 18. April).

Danach entführt die chilenische Capilla de Indias an den Amazonas (am 21. April, alle im Klangraum in der Kremser Minoritenkirche). Und dazwischen kommt, zum dritten Mal im Melker Kolomanisaal, noch ein Großer zu Wort: Peter Simonischek, der am 5. April vom „Mann mit den Bäumen“ liest.

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