Design fürs Schutzhaus. Projekt / In St. Pölten entwickelten Studierende zwei Monate lang Flyer für Maria Hengstberger.

Erstellt am 07. Juni 2013 (06:00)
Der erste Preis und damit 300 Euro (die Preisgelder wurden von der NÖ Gebietskrankenkasse gesponsert) geht an Sarah Wohlgemuth (nicht im Bild), Martina Mittendorfer und Julia Pfeifer. Brigitte Thür vom New Design Centre und Papierexpertin Charlotte Karner gratulierten.NÖN
NOEN, NÖN
Von Christine Haiderer

Die Frauenärztin Maria Hengstberger ist seit Jahren in der Entwicklungshilfe tätig. Doch nicht nur in fernen Ländern, auch in Österreich fördert sie Gesundheit. Unter anderem mit „Ein Schutzhaus für meine Gesundheit“, einem Modell für mehr Gesundheitsbewusstsein und Selbstreflexion.

Das Haus ist Symbol für das eigene Ich. Seine Mauern sind Ernährung, Bewegung, Entspannung und Natur. Darüber thront das schützende Dach: das Selbstbewusstsein. Darunter liegt das Fundament: das Unbewusste usw. Und in der Umgebung finden sich Umwelt, Beruf, Familie, Freunde …

Damit verbunden ist ein Fragebogen, der abfragt, wie es um die einzelnen Bereiche des Hauses steht. Zum Beispiel, ob man sich gesund ernährt usw. Diesen gibt es schon in so manchem Wahlarztwartezimmer. Ausgefüllt kann er zum Anknüpfungspunkt für das Gespräch mit dem Arzt werden. In Vorträgen ist das Haus bereits Thema. Und: „In Entwicklungsländern möchte ich es auch einsetzen, dort gibt es keine praktische Lebenshilfe“, so Hengstberger.

Studierende des Aufbaulehrgangs für Design in St. Pölten haben nun im Rahmen eines wirtschaftsorientierten Projektes Modelle, Schnittmuster, Folder, Internetseite & Co. erarbeitet. Ihre Ideen werden in die Neugestaltung von Haus, Info und Fragebogen einfließen und vielleicht bei so manchem Vortrag auftauchen. www.aktionregen.at