Michael Niavarani auf den Spuren von "Romeo und Julia". In Michael Niavaranis Variante von "Romeo und Julia" entpuppt sich nicht der Tod, sondern die ganze Ehe als Irrtum. Wo bleibt nach 30 Jahren Alltag die Romantik?

Erstellt am 14. Dezember 2017 (11:43)
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"Romeo und Julia sind nur deswegen das größte Liebespaar der Weltliteratur, weil sie nie miteinander leben mussten, sondern rechtzeitig gestorben sind", behauptet Michael Niavarani, der in seiner neuesten Produktion das Shakespeare-Werk gewohnt humorvoll aufs Korn nimmt. 

Im seiner Fassung sind jedoch nicht die beiden Liebenden gestorben, sondern die Liebe zwischen Romeo (Michael Niavarani) und Julia (Sigrid Hauser) selbst. Die Kinder sind aus dem Haus, die Geschäfte laufen gut - und plötzlich tauchen eine alte Liebe und eine junge Schauspielerin auf und allen Beteiligten schießt die Verliebtheit wieder ein! Sofort kommt es zu Lügen, Sex und Betrug … denn wie sagt William Shakespeare selbst: „Weise sein und lieben vermag kein Mensch!“

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