Über 300.000 besuchten NÖs Kultursommer. Ein "kräftiges Lebenszeichen" im Sommer und ein "positiver Schwung" für den Herbst - das war der vom Land Ende Juni ausgerufene Kultursommer Niederösterreich mit über 300.000 Besuchern an 100 Kultursommertagen.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 19. September 2020 (14:33)
Nicht nur viele Besucher, auch zwei Gewinner gab's beim diesjährigen Kultursommer: Leopoldine und Josef Tanzberger. Im Bild mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ihrem Gutschein für einen Ein-Jahres-Gratis-Eintritt in zehn niederösterreichische Museen.
NLK / Burchhart

"Erfrischend" , "lebendig", "inspirierend" und "kreativ" sollte er sein, der Kultursommer Niederösterreich. Und: ein "Signal", mit "über 100 Festivals und über 1.000 Veranstaltungen", so Niederösterreichs Landeshauptfrau noch im Juni. Drei Monate später ist der Kultursommer im Corona-Jahr vorbei - mit 2.000 Veranstaltungen und über 300.000 Besuchern im ganzen Land. 

Damit habe "die Kultur wieder ein kräftiges Lebenszeichen gegeben", zieht Johanna Mikl-Leitner Bilanz. Und schaut auch gleich voraus: "Diesen positiven Schwung wollen wir auch im Herbst für die Kultur mitnehmen, mit Aufführungen und Ausstellungen, die weiterhin unter umfassenden Sicherheitsauflagen durchgeführt werden.“ 

Den Kultursommer 2020 hatte man von Amstetten bis Hainburg und von Retz bis zum Semmering gefeiert, bei den Wellenklängen in Lunz und beim Schrammel.Klang.Festival in Litschau, bei Allegro Vivo im Waldviertel, bei Rudolf Buchbinder in Grafenegg und beim Kultursommer am Semmering. Neben Musik, Literatur und Theater zogen auch die großen und kleinen Museumshäuser ein breites und junges Publikum an. Das Museum Niederösterreich mit dem Haus der Geschichte und dem Haus für Natur oder das Karikaturmuseum Krems verzeichneten ebenso regen Zuspruch wie die „Maya“-Schau im MAMUZ Mistelbach oder das  Museumsdorf in Niedersulz. Besondere Schmankerl bot die Reihe „Kultur beim Winzer“, wo sich bei heimischen Topwinzerinnen und Topwinzern Weinkultur und zeitgenössische Kunst trafen.