"Erfrischend": Der Kultursommer 2020 in NÖ. Mit einer eigenen Kampagne, einer neuen Homepage und jeder Menge Kultur "vor der Haustür" hat das Land NÖ heute, Mittwoch, seinen diesjährigen Kultursommer eröffnet. Und lädt zu einer "Entdeckungsreise" zu über 100 Festivals und über 1.000 Veranstaltungen.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 24. Juni 2020 (12:18)
Stellten Niederösterreichs "erfrischenden" Kultursommer im St. Pöltner Landhausschiff vor: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Mitte) mit Florian Krumpöck, Vahid Khadem-Missagh, Kristina Sprenger, Veronika Plöckinger-Walenta und Simon Zöchbauer.
Amt der NÖ Landesregierung

"Lebendig", "inspirierend", "kreativ", vor allem aber "erfrischend": So wird der heurige Kultursommer. Denn: "Kultur ist für uns eine Lebensader." Stellt Niederösterreichs Landeshauptfrau klar. Und will mit dem Kultursommer auch "ein kräftiges Signal" setzen. Beim Winzer wie auf der Schallaburg, am Lunzer See und in Niedersulz, in Grafenegg und am Semmering. "Es ist", so Johanna Mikl-Leitner, "in allen Vierteln für Kultur gesorgt." Und die steht vor allem "für Vielfalt". 

Diese Vielfalt hat man seitens des Landes gemeinsam mit der NÖ Werbung, der Kultur.Region und Niederösterreichs Kulturschaffenden jetzt in einer neuen Kampagne zusammengefasst. Und dazu auch gleich eine neue Homepage kreiert. Dort, auf www.kultursommer-noe.at, finden sich Programme und Termine, Links zu jedem Veranstalter, zur Gastronomie und Hotellerie, zu einem Routenplaner und zur Wettervorschau. 

Amt der NÖ Landesregierung

"Über 100 Festivals und über 1.000 Einzelveranstaltungen" stehen auf dem Programmplan dieses Kultursommers. Darunter etwa das Museumsdorf in NIedersulz, das schon am 1. Juni wieder aufgesperrt hat, heuer eine neue Werkstatt, nämlich eine Fassbinderei eröffnet und auch festgestellt hat, dass "unsere Häuser Corona-tauglich sind", so Museumsdorf-Leiterin Veronika Plöckinger-Walenta. Oder der Kultur.Sommer.Semmering mit seinem "Reigen von knapp 70 Veranstaltungen quer durch den Genre-Gemüsegarten", der durch seine "Wiederbelebung der Jahrhundertwende-Sommerfrische" perfekt zum Kultursommer passt, so Semmering-Intendant Florian Krumpöck. Oder die Bühnen Berndorf, die statt im Theater heuer unter der Platane spielen, erst "Lachen im Park", im Spätsommer dann "Schneewittchen" und daneben noch "die Künstler zum Publikum und ins Wirtshaus bringt", so Berndorf-Intendantin Kristina Sprnger. Oder die Lunzer Wellenklänge, für die das heurige Festivalmotto "Verbunden und vernetzt" jetzt "noch viel tragender" ist und die Kultur "Teil eines Immunsystems der Gesellschaft" ist, so Wellenklänge-Leiter Simon Zöchbauer. Oder auch das Kammermusikfestival Allegro Vivo, das seinem Leitmotiv "Appassionato" heuer noch "Molto" vorangestellt hat und "das Waldviertel in diesem Sommer in die Welt hinaustragen will", so Allegro-Vivo-Leiter Vahid Khadem-Missagh.

"Jeder und jede darf sich auf diesen Kultursommer freuen", so Johanna Mikl-Leitner zusammenfassend. Und: "Wir nehmen auch schon Kartenbestellungen entgegen!"