Johann Sebastian Bach in der Nacht. Mit Bach ist NÖs Kirchenmusikfest Musica Sacra gerade gestartet. Und mit Bach geht’s weiter – nächtelang.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 16. September 2020 (04:55)
Johann Sebastian Bach
Everett Collection, Shutterstock.com

Einmal Bach war schon. Viermal Bach kommt noch. Und dazu? Kommen noch ein paar neu(er)e Töne. Und ein paar neue Orte.

Denn: Niederösterreichs ältestes Kirchenmusikfest bleibt nicht nur im Dom. Und nicht nur im Barock. Auch wenn des Großmeister der barocken Töne, Johann Sebastian Bach, heuer im Mittelpunkt der insgesamt fünf Konzerte und fünf Messen steht. Aber zu Bachs Präludien und Kantaten, Motetten und Fugen kommen im Musica-Sacra-Programm 2020 noch Brahms, Bruckner und Charles Hubert Parry (am 19. September mit dem britischen Tenebrae-Ensemble). Kommen noch Weberns Bagatellen (am 2. Oktober mit dem Prisma-Ensemble). Kommen noch Mahlers Lieder und Schuberts Messe „für den lieben Gott“ (am 18. Oktober mit Domorganist Ludwig Lusser und der Osttiroler Musicbanda Franui).

Aber erst geht man – mit Bach – noch wandern. Eine ganze Nacht lang. Und von einer (St. Pöltner) Kirche zur nächsten. „Bachnacht“ hat Barockmusiker und St. Pöltner Marcus Hufnagl sein Konzertkonzept schlicht übertitelt. Zu erleben am 25. September , ab 20 Uhr.

www.festival-musica-sacra.at