Beethoven im Frühling in NÖ. Neu, jung und hochkarätig ist der Beethoven Frühling, den Pianistin Dorothy Khadem-Missagh heute, Donnerstag, aus der Taufe gehoben hat. Die Konzertreihe rund um den Jahresregenten startet am 3. April in Baden.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 16. Januar 2020 (15:37)

Als "Geschenk für einen Jubilar" und als "Anfang von etwas Neuem" - so sieht Dorothy Khadem-Missagh ihr jüngstes Projekt. Das nimmt das diesjährige Beethoven-Jahr zum Anlass - für die erste Ausgabe einer (Kammer-)Konzertreihe, die besondere Orte mit besonderen Gästen bespielen will. Das Badener Beethovenhaus zum Beispiel, das Gneixendorfer Schloss Wasserhof oder die Wiener Neustädter Bösendorfer Manufaktur, aber auch das Wiener Beethoven Museum in Heiligenstadt oder den Wiener Bösendorfer-Salon im Musikverein. Dort hat man heute, Donnerstag, nicht nur Idee und Programm präsentiert. Dort will man etwa am 19. April auch den Startschuss zu einem besonderen, musikalischen Marathon geben: mit allen 32 Beethoven-Sonaten an einem Tag.

Als Gäste hat Festival-Initiatorin und Pianistin Dorothy Khadem-Missagh Künstlerkollegen von Claus Christian Schuster bis Benjamin Schmid und von Wolfgang Bankl bis zum Janoska Ensemble eingeladen. Und neben Beethoven stehen auch Bach, Pirchner und vor allem Brahms von 3. April bis 7. Mai auf den Konzertprogrammen. 

"Wir leben in einer Zeit", so Dorothy Khadem-Missagh, "in der junge Menschen auf der ganzen Welt neue Wege beschreiten. Es liegt an uns, die Gesellschaft zu gestalten, in der wir leben wollen."

www.beethovenfruehling.at