Erstellt am 12. Dezember 2017, 02:34

von Michaela Fleck-Regenfelder

14 Nominierungen für „Licht“ aus NÖ. 16 Kategorien, 19 Filme und jede Menge NÖ stehen auf der Nominierungsliste für Österreichs Filmpreis 2018.

Drei der Besten 2017: Barbara Alberts (links) großteils in Niederösterreichs gedrehtes „Licht“ ist gleich 14 Mal für Österreichs Filmpreis 2018 nominiert, Stefan Ruzowitzkys (Mitte) „Hölle“ sieben Mal und Josef Haders „Wilde Maus“ zwei Mal.  |  Nick Albert

So viele hatte noch keiner. Ton, Szene, Schnitt, Musik, Maske, Kostüm, Kamera, Drehbuch, Regie, weibliche Nebenrollen (zwei) und männliche und weibliche Hauptrolle – 14 Nominierungen hat Regisseurin Barbara Albert für Österreichs Filmpreis 2018 seit vergangener Woche in der Tasche. Und zwar für ihren in den Schlössern Ernstbrunn, Juliusburg und Loosdorf gedrehten Historienfilm „Licht“.

Wobei: Niederösterreich gibt’s beim mittlerweile achten Filmpreis, den Österreichs Filmakademie am 31. Jänner 2018 vergibt, noch viel mehr. Am Filmset, wie bei Josef Haders „Wilder Maus“, die für die beste männliche Nebenrolle und die beste männliche Hauptrolle (Regisseur Josef Hader selbst) nominiert ist.

Stefan Ruzowitzky  |  Robert Newald

Am Regiesessel, wie bei Stefan Ruzowitzkys „Hölle“, die von der besten Regie bis zur besten Kamera auch immerhin sieben Mal nominiert ist. Oder wie bei Michael Glawoggers „Untitled“, den Cutterin Monika Willi für den 2014 verstorbenen Pittener fertiggestellt hat und der insgesamt fünf Mal, unter anderem für den besten Dokumentarfilm, nominiert ist.

Und: am Galaabend. Der findet, nach dem Wiener Rathaus im Jänner 2017, im kommenden Jahr zum dritten Mal im Grafenegger Auditorium statt. Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist das „eine ganz große Freude“. Und für Regisseurin Mirjam Unger „eine besondere Ehre“. Die „Maikäfer flieg“-Verfilmerin wird nämlich am Galaabend Regie führen, mit Jungstar Hilde Dalik und Altmeister Christoph Grissemann hinter dem Mikrofon und Science Fiction auf der Bühne. „Grafenegg wirkt auf mich wie ein Raumschiff. Also heißt unser Motto: ‚Into the future‘!“

Josef Hader  |  Lorenz Seidler

In die Zukunft soll auch die „Ombudsmannstelle für sexuelle Belästigungen“ weisen, die „ab sofort“ offen ist, so Filmakademie-Präsident Stefan Ruzowitzky. Und drei prominente Vertrauenspersonen verpflichtet hat: Kostümbildner-„Doyenne“ Birgit Hutter, Film-Star Ursula Strauss und Oscar-Preisträger Karl Markovics.