So war das Frequency 2017 für die Einsatzkräfte. Gebissene Polizisten, lose Schwimminseln und wagemutige Brückenspringer hielten die Einsatzkräfte am Frequency auf Trab.

Von Maria Prchal und Gila Wohlmann. Erstellt am 18. August 2017 (20:58)
ÖRK St. Pölten / C.Kaltenecker

Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und Wasserrettung waren 24 Stunden vor Ort und kümmerten sich um jeden Diebstahl, Insektenstich und verirrten Angetrunkenen. Der Tenor der Blaulichtorganisationen: Dieses Frequency war eher ruhig.

Max Ovecka von der Feuerwehr meint sogar, es sei für die Florianis das ruhigste Festival in der Frequency-Geschichte. Ein skuriller Einsatz für die Kameraden: Unbekannte durschnitten die Befestigungs-Gurte einer blauen Schwimminsel. Die Florianis mussten das gelöste Floß zurückholen.

"Größtenteils typische ,Festivalverletzungen‘“

Für die Sanitäter waren die letzten Tage weniger ruhig: Sie verzeichneten 1.830 Patientenversorgungen. „Das waren aber größtenteils typische ,Festivalverletzungen‘“, so Sebastian Frank vom Roten Kreuz.

Bei Sprung in Traisen verletzt

Insektenstiche, Probleme mit der Hitze oder Schnitt- und Schürfwunden standen an der Tagesordnung. Bereits am Montag musste allerdings ein Festival-Besucher mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus. Er sprang mit einem Kopfsprung von der Stattersdorfer Brücke in die Traisen.

Polizist gebissen

Fremdverschuldete Verletzungen gab es erfreulich wenige, so Franz Bäuchler von der Polizei. Allerdings wurde ein Polizist von einem 18-Jährigen St. Pöltner in den Oberarm gebissen. Zu einem mutmaßlichen Sexualdelikt gegen eine 20-Jährige ermittelt die Polizei noch.

Einen ausführlichen Nachbericht zum Einsatzgeschehen gibt’s in der kommenden St. Pöltner NÖN.