Große Bühne für die Kleinen. In der 17. Auflage geht das Viertelfestival auf eine kulturelle Reise durch das Waldviertel. Ab 5. Mai animieren regionale Künstler drei Monate lang zum ins „Narrnkastl Schau’n“.

Von Markus Strohmayer. Erstellt am 27. März 2018 (00:26)
Werderitsch
Das Viertelfestival ist eine Veranstaltung „aus der Region für die Region“. Und baut heuer „Luftschlösser“– wie in Waidhofen/Thaya.

Das Hirschlogo ist beim Viertelfestival Programm. Denn: Kultur ist der Platzhirsch bei Niederösterreichs größter, regionaler Künstlerinitiative. Und so wie sich jährlich das Viertel und die Projekte ändern, wird auch das Logo angepasst. Der Hirsch hat diesmal nämlich den Hals einer Giraffe – als würde er sich nach der Decke strecken.

Beim Festival selbst, das am 5. Mai zu 68 Projekten, davon 22 aus (Musik-)Schulen, und 190 Einzelveranstaltungen an 61 Orten startet, ist das nicht anders. Wichtig ist Festivalleiter Stephan Gartner dennoch die Regionalität: „Wir sind ein Festival der Kleinen, bei uns haben originelle Ideen Vorrang gegenüber großen Budgets.“ So hatten von Einzelkünstlern über Gemeinden bis zu Kulturvereinen alle die Möglichkeit, sich einer Fachjury zu präsentieren.

Diese wählte Höhepunkte wie die „Schmalspurbahn-Menuette“ in Gmünd aus, bei denen in einer Dampflok zu Mozart getanzt wird, oder die musikalisch-jüdische Spurensuche „Mazel tov“ in Krems. Die einzelnen Projekte leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass „Kunst und Kultur für jeden Einzelnen auch abseits des urbanen Raums spürbar ist“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

www.viertelfestival-noe.at