Hic et Nunc. Eine Ausstellungskritik von NÖN-Redakteurin Gerti Süss.

Von Gerti Süss. Erstellt am 28. April 2014 (13:23)
Die Arbeit von Nicole Wermers vor dem seit 2008 bestehenden Haupteingang thematisiert die zahlreichen Umbauphasen und stilgeschichtlichen Verschränkungen des Stiftes. Mit einem violett eingefärbten Sand, der mit farbigen Glas- und Natursteinelementen angereichert ist, lässt die Künstlerin den Vorplatz der Sala terrena neu erstrahlen. Foto: Stift Klosterneuburg
NOEN, Stift Klosterneuburg
Im Jahr des 900-jährigen Jubiläums setzt das Stift Klosterneuburg auf Modernes: Die Ausstellung „hic et nunc“ (lateinisch für „hier und jetzt“) zeigt zehn zeitgenössische Interventionen – zum Beispiel die silberne Girlande von Manuel Gorkiewicz, die sieben markante Punkte des Gebäudes zu einem Ornament verbindet.

Den Platz vor dem Haupteingang ziert violett eingefärbter Sand, der auf die Umbauphasen und Verschränkungen der Baustile anspielt. Im Apothekerhof hat Christoph Meier ein zehn Meter hohes Riesenrad installiert.

Sieben weitere Interventionen, etwa eine Videoinstallation im Stiftskeller oder einen verspiegelten Verduner Alter gibt’s im Stiftsinneren zu sehen – und zwar bis 16. November. -gs-