Erstellt am 07. Februar 2017, 00:28

von Gina Christof

"Maximilian": Kaiser der Zeitenwende. Der ORF-/ZDF-Dreiteiler „Maximilian“ erzählt vom Leben des letzten Ritters und Kaisers zur Zeit der Habsburger. Gedreht hat Andreas Prochaska vor allem in NÖ.

Der Purkersdorfer Regisseur Andreas Prochaska („Das finstere Tal“, rechts) mit Berlinale-Star Jannis Niewöhner in der Hauptrolle beim Dreh von „Maximilian“.  |  ORF/ Milenko Badzic

Stift Zwettl, Schloss Rosenburg, Sacre Coeur Pressbaum, Rührsdorf, Horn, Rossatz, Burg Rappottenstein, Klosterneuburg, Schloss Grafenegg, Burg Kreu zenstein, Arbesbach, Ruine Dobra, Rastenfeld, Allentsteig und Franzensburg – die Liste der Orte in Niederösterreich, an denen der historische Dreiteiler „Maximilian“ gedreht wurde, ist lang.

„Niederösterreich bietet einfach so tolle, unterschiedliche Motive, und ich finde es auch großartig, dass das Land ein Herz für Film hat“, schwärmt Regisseur Andreas Prochaska. 

Von 12. Oktober bis 10. Dezember 2015 wurde der Film – der auch in Wien, dem Burgenland, Ungarn und Tschechien aufgenommen wurde – gedreht. Das Besondere sei dabei gewesen, dass zweisprachig – nämlich in Deutsch und Französisch – gespielt wurde. 

"Ich habe es genossen, diesen Jugendtraum zu leben"

„Uns ging es bei dem Film vor allem darum, das 15. Jahrhundert zugänglich zu machen“, erklärt Prochaska. Ein Jahrhundert, in dem es insbesonders um den Kampf um die Vorherrschaft in Europa ging – ein Kampf, der am Ende des 15. Jahrhunderts auf den Schultern der beiden Protagonisten des Filmes ausgetragen wurde.

Maximilian, der letzte Ritter und Sohn von Friedrich III., dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, soll Maria von Burgund, die Erbin des mächtigsten Herzogtums des 15. Jahrhunderts, heiraten. Anfangs gegen diese Zweckheirat, willigen die beiden schließlich ein und führen das Habsburgerreich in ein neues Zeitalter. 

„Maximilian war ein Herrscher der Zeitenwende, er war der erste moderne Politiker europäischen Zuschnitts“, erklärt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Als Berater von Friedrich III. ist auch der in Niederösterreich groß gewordene Johannes Krisch dabei. „Ich habe es genossen, diesen Jugendtraum zu leben – mir ein Schwert umzuschnallen, auf einem Pferd zu reiten und durch Burgen zu stapfen“, schwärmt er. 

Zu sehen ist der Dreiteiler am 1., 2. und 3. März , jeweils um 20.15 Uhr, in ORF eins.