IM GESPRÄCH. Sie lesen am 5. September bei Kunst in der Kartause aus Texten zum Thema Stille. Welche Bedeutung hat Stille denn für Sie?

Erstellt am 27. August 2013 (06:00)
NOEN, Janine Guldener

NÖN: Sie lesen am 5. September bei Kunst in der Kartause aus Texten zum Thema Stille. Welche Bedeutung hat Stille denn für Sie?
Breitebner: Stille ... wird immer wichtiger für mich, obwohl es so schwer ist, sie zu erleben. Vor allem den inneren Kommentar abzuschalten, ist ein Ziel. Manchmal, wenn ich Yoga mache oder laufe oder im Morgengrauen wach bin, ist es still. Ein Glücksmoment. Aber immer, wenn man glaubt, es sei still, hört man ja doch noch etwas. Und wenn es nur der eigene Herzschlag ist.

Wird Stille heutzutage zu wenig geschätzt?
Puh, keine Ahnung. Gab es früher mehr Stille? Vielleicht an Orten, wie der Kartause?

Was macht die zweitägige Veranstaltung „Kunst in der Kartause“ so besonders?
Ich weiß noch nicht, wie es ist. Ich erwarte einen stillen, mystischen Ort der Begegnung und des Austausches, ohne viele Worte. Tolle Künstler treten dort auf und bieten ungewöhnliche Vorstellungen, Konzerte, Ausstellungen.

Sie sind in erster Linie als Schauspielerin und Drehbuchautorin tätig. Verraten Sie uns, an welchen Projekten Sie derzeit arbeiten?
Im Herbst spiele ich wieder meine Beziehungskomödie „Don’t Schatzi Me!“, unter anderem am 6. September im Stadtsaal Berndorf. Rona Kuste und Hubert Wolf sind abwechselnd meine Partner bei diesem unterhaltsamen Abend.


„Kunst in der Kartause“ findet von 5. bis 8. September in Aggsbach Dorf statt. Mehr dazu unter www.kunstinderkartause.at