IM GESPRÄCH. NÖN: „Decknamen Kidon“ ist der neunte Tatort-Dreh für Sie, fünf Folgen wurden schon ausgestrahlt. Macht Ihnen Ihre Rolle als Majorin Bibi Fellner immer noch Spaß?

Erstellt am 01. April 2013 (17:25)
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NÖN: "Decknamen Kidon" ist der neunte Tatort-Dreh für Sie, fünf Folgen wurden schon ausgestrahlt. Macht Ihnen Ihre Rolle als Majorin Bibi Fellner immer noch Spaß?
Neuhauser: Ja, denn es ist großartig, mit Harry (Harald Krassnitzer, Anm.) zu arbeiten. Wir sind ein kongeniales Paar und ergänzen uns sehr gut. Wir können uns auch sehr gut Konter geben, das ist nicht selbstverständlich.

Was macht den Tatort so besonders?
Bis zu meinem Engagement war mir nicht klar, wie viel Resonanz der Tatort hervorruft. Als ich das Angebot für die Rolle bekam, meinte meine Agentin, das wäre eine Art Ritterschlag. Jetzt verstehe ich, was sie gemeint hat. In jeder Folge wird enorm auf Qualität gesetzt: bei den Themen, den Autoren und den Schauspielern.

In Großstädten wie Berlin und Wien gibt es In-Lokale, die am Sonntagabend ein gemeinsames Tatort-Schauen anbieten. Was fasziniert die Jungen an dem TV-Format?
Ich glaube, dass die Kommissare Bibi und Moritz sehr geschätzt werden. Tatort-Folgen sind immer anders, aber auch immer spannend. Und wir bemühen uns, aktuelle Themen aufzugreifen.

Arbeiten Sie derzeit an weiteren Projekten?
Ja, demnächst starten wir mit dem Dreh einer neuen Staffel von „Vier Frauen und ein Todesfall“. Außerdem gibt es ein Kinoprojekt mit Harald Sicheritz. Alle Anfragen für Theaterrollen musste ich absagen. Im Moment bin ich im Fernsehen zuhause, aber irgendwann werde ich wieder Theater spielen. Marschik