In alle vier Richtungen. Architektur, Musik und Literatur höchster Qualität treffen einmal im Jahr im Langenloiser Loisium aufeinander.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 27. März 2014 (13:00)
NOEN, ROBERT HERBST
Von Thomas Jorda

In den Eingeweiden des dominanten Gebäudes, nach Steven Holls Plänen über Langenlois errichtet, findet am Wochenende zum nunmehr neunten Mal die Loisiarte statt, wieder unter der Intendanz von Meistergeiger Christian Altenburger.

Schoenberg-Chor auch dabei

Er wird auch diesmal den Bogen schwingen; mit dabei im Reigen der Musikerinnen und Musiker noch Franz Bartolomey, einst Solocellist der Wiener Philharmoniker, oder der Arnold Schoenberg-Chor unter Erwin Ortner.

Die Himmelsrichtungen sind wieder Richtschnur des Programms, das neben viel zeitgenössischer Musik auch Traditionelles bietet.

Odysee von Ost bis Nord

Am 27. März geht’s um den Osten – mit Franz Schuberts Klaviertrio in B-Dur. Am Freitag – Tag des Westens – gibt es Chorwerke. Maria Happel liest aus Mirbeaus „Gewissensbisse“.

Am Samstag (Süden) rezitiert Joachim Bißmeier Jesús Moncadas, „Fußball am Fluss“. Die Musik stammt von Boccherini, Piazzolla, de Falla & Co. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Am Sonntag, dem Nordtag, beginnt das Programm um 11 Uhr, u. a. mit Felix Mendelssohn-Bartholdys Streichoktett in Es-Dur. Dazu trägt Joseph Lorenz „Curlingsteine auf der Ostsee“ von Alex Capus vor.
www.loisium-weinwelt.at