Lunzer Wellenklänge: Mut und Musik in Wiesen und Wellen

Erstellt am 20. Juli 2022 | 03:07
Lesezeit: 2 Min
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Auf den Wellen: Wellenklänge-Leiter Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer auf der Lunzer Seebühne.
Foto: Theresa Pewal
25 sind die Lunzer Wellenklänge heuer. Und schlagen noch bis 30. Juli musikalische und andere Wellen.
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Mutig war es schon damals, das kleine Festival an einem nicht ganz so kleinen See. Mit großem Anspruch. Und klingendem Namen. „Wellenklänge“ nannte Gründerin und langjährige Leiterin Suzie Heger das, was 1997 zum ersten Mal den Lunzer See bespielte.

25 Jahre später „werden wir immer mutiger“. Sagen die aktuellen Festivalleiter. „Weil wir wollen und weil wir müssen“, so Geigerin Julia Lacherstorfer und Trompeter Simon Zöchbauer. Und haben den Mut – und die Gerechtigkeit – auch übers diesjährige Jubiläumsprogramm in Lunz geschrieben. Dort hat man schon vergangenes Wochenende Eröffnung gefeiert. Und feiert dieses und nächstes Wochenende gleich weiter.

Mit Sängerin und Komponistin Lissie Rettenwander (am 21. Juli), mit dem schon traditionellen Hausball (am 22. Juli), mit dem jungen, heimischen Orchestra von Komponist Ralph Mothwurf (am 23. Juli) und mit dem ebenso traditionellen Jacobisingen (am 24. Juli). Und mit Pianist und Komponist Clemens Wenger (am 28. Juli), einem ganzen Abend voller Performances, Talks und Musiksets (am 29. Juli) und mit Pop-Diva Ankathie Koi mit Band und „In Private“ zum Abschluss (am 30. Juli).

Dazwischen gibt’s wie immer Workshops von „Schallwellen“ bis Klangkunst, grüne Leitlinien, gesponserte Tickets für die, die sich den Eintritt sonst nicht leisten könnten, und „Wasser, Wiesen und Wellen“, von denen Suzie Heger schon vor 25 Jahren schwärmte.

www.wellenklaenge.at