Ausstellung zeigt kleinen Schritt auf den Mond. Die Jahresschau widmet sich dem Ereignis, als vor fünfzig Jahren der Mann auf dem Mond ein US-Amerikaner und der Wettlauf ins All schließlich entschieden wurde.

Von Thomas Jorda. Erstellt am 26. Februar 2019 (01:52)
Johnny Bruck, „Der Unsterbliche. Ein Sonnensystem vom Untergang bedroht – nur Perry Rhodan kann die Rettung bringen“. Cover der Nummer 19 aus der Serie „Perry Rhodan, der Erbe des Universums“.
Pabel-Moewig

„That’s one small step for a man, one giant leap for mankind.“ Mit diesem, angeblich im Vorhinein überlegten Satz betrat am 21. Juli 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond (falls das kein Fake war … nein, kleiner Scherz).

Das fünfzigjährige Jubiläum des Ereignisses nimmt das Karikaturmuseum Krems zum Anlass für seine Jahresausstellung, die bis 27. Oktober läuft: „Wettlauf zum Mond! Die fantastische Welt der Science-Fiction“.

Zwei besondere Ereignisse

Damit verbunden, aber nicht geplant sind zwei besondere Ereignisse. Auf der einen Seite die Erklärung von Donald Trump, eine Weltraumarmee ins Leben zu rufen. Und das aktuell 3000. Heft der Heftromanserie mit dem Titelhelden „Perry Rhodan“, die Anfang der Sechzigerjahre erstmals erschienen war.

Die genannten Ereignisse haben deutliche Parallelen in der Schau. Einerseits dokumentiert sie mit historischen Karikaturen, Bildern und Artikeln den Wettlauf ins All, der im Kalten Krieg zwischen den USA und der UdSSR militärisch getrieben war, andererseits finden sich die grandiosen Coverillustrationen des USA-Amerikaners Johnny Bruck. Er war ab 1961, als Perry Rhodan startete, mit seinen Bildern mit dabei.

Doch nicht nur Brucks Werk beeindruckt. Die Arbeiten der Grazerin Michaela Konrad im Retro-Look zeigen zum Beispiel, dass auch und gerade Frauen in der Science Fiction gut aufgehoben sind. Und die Illustrationen der 2016 entstandenen Comicserie „ASH – Austrian Super heroes“ beweisen, dass sich österreichische Künstlerinnen und Künstler in dem Genre nicht zu verstecken brauchen.