Nominiert für Österreichs Filmpreis: Roman Braunhofer. Drei hat er schon. Und für Österreichs nächsten Filmpreis, der am 30. Jänner in Grafenegg vergeben wird?

Von Michaela Fleck. Erstellt am 14. Januar 2020 (07:54)
Nominiert für Österreichs Filmpreis 2020: Roman Braunhofer.
Robert Newald

Steht Roman Braunhofer schon wieder auf der Nominierungsliste. Für die beste Maske. In Rupert Hennings André-Heller-Bio „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“.

„Die spielt ja Ende der 1950er-Jahre und gilt damit als Historienfilm. Da hat man einen gewissen Vorteil“, lacht der gebürtige Wiener, der seit 2007 in Schwechat lebt. Wobei: „Strikt nach dem Geschichtsbuch“ müsse der Look nicht sein. „Cool“ schon. Und: beiläufig. „Es soll nie so aussehen, als ob einer gerade vom Friseursalon Helga kommt.“

Der Maskenbildner sei der – so Braunhofer, der auch bei Andreas Prochaskas „Das finstere Tal“ und „Maximilian“, Veronika Franz’ „Ich seh Ich seh“ oder der monumentalen TV-Serie „Babylon Berlin“ engagiert war –, „der den Schauspielern hilft, in die Rolle zu schlüpfen“.

Ohne Kamera und Licht sei er aber „aufgeschmissen“. Und mit einem Filmpreis? „Das hilft einem schon weiter“, meint Roman Braunhofer. Und: „Ich hab’ das Privileg, dass ich’s mir fast aussuchen kann.“ In drei Wochen sei er beim Dreh der zweiten Staffel der Sky-Thriller-Serie „Der Pass“ dabei. Und ab Mitte Februar beim österreichischen Kinofilm „Die große Freiheit“, einer „irrsinnig tollen Geschichte“.