KONZERT-KRITIK. Zum sechsten Mal lud Operndiva Elîna Garanea am Mittwoch zum Konzertabend nach Göttweig. Massenets Werther wurde neben dem Orchester des Wiener Volkstheaters noch von leichtem Regen begleitet.

Erstellt am 07. Juli 2013 (15:44)
Kulturkritik
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Zum sechsten Mal lud Operndiva Elîna Garanca am Mittwoch zum Konzertabend nach Göttweig. Massenets Werther wurde neben dem Orchester des Wiener Volkstheaters noch von leichtem Regen begleitet.

Danach blieb es aber trocken – und Elîna Garanca und Startenor Bryan Hymel schafften es, dass dem Publikum sogar warm ums Herz wurde. Bei Mascagni und Verdi zeigten sie glaubhaft, wie viel Freude sie an dem Konzertabend hatten.

Ein weiterer Hörgenuss war der Auftritt des Chors des slowakischen Nationaltheaters, der die großen Gefühle hinter den berühmten Melodien aus Nabucco und Aida weckte.

Zwei Zugaben, eine charmante Garanca und das Ave Maria sorgten dafür, dass das Publikum begeistert nach Hause ging.

Fazit: Ein abwechslungsreicher Konzertabend, der das nasskalte Wetter vergessen ließ.-gs-