Ausstellung: Auf der Suche nach modernen Kirchen. Fotograf Franz Karl war zwei Jahre lang in der Diözese St. Pölten unterwegs. Ziel: Kirchen, die jünger sind als 100 Jahre.

Von Petra Vock. Erstellt am 24. Februar 2018 (04:16)
Franz Karl
Bei der Ausstellung in St. Pölten sind auch Fotografien moderner Kirchen aus Krems zu sehen, darunter Krems-Lerchenfeld.

Da er im Internet nur wenig Information über moderne Kirchen im Raum Krems und St. Pölten fand, setzte sich Franz Karl ins Auto und begab sich auf die Suche. „Dann war ich so begeistert, dass ich eine Ausstellung darüber machen wollte“, erzählt der Kremser Fotograf. Ein Projekt, das bei den Pfarren und der Diözese St. Pölten auf viel Gegenliebe gestoßen sei.

Auswahl ist Querschnitt durch die Jahrzehnte

Das Ergebnis der Recherchen, die sich über zwei Jahre hinzogen, ist die Foto-Ausstellung „Bilder einer Erneuerung. Kirchenbau in der Diözese St. Pölten 1932-2000“, die am Dienstag, 27. Februar, im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten eröffnet wird.

Karl fand auf seiner Erkundungstour „mehr moderne Kirchen, als man glauben würde“, und wählte für die Ausstellung jene 15 aus, die ihm selbst am besten gefallen. „Außerdem habe ich versucht, einen möglichst breiten Querschnitt über die Jahrzehnte zu bringen.“

Aus dem Raum Krems schafften es die Kirche Krems-St. Paul, Lerchenfeld und Paudorf in die Auswahl. Die älteste Kirche der Ausstellung ist St. Pölten-Spratzern (1932), die jüngste die Millenniumskirche in St. Pölten (2000).

Für die musikalische Umrahmung bei der Ausstellungseröffnung sorgt ein weiterer Kremser: Ronald Peter, Organist der Stadtpfarrkirche Krems-St. Veit: „Ronald Peter ist Beatles-Fan, so wie ich, und darum kennen wir einander schon seit unserer Jugend“, so Karl.

Die Ausstellung wird am Dienstag (27. Februar), 19 Uhr, im Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, in St. Pölten eröffnet und ist bis 27. Juli zu sehen. Geöffnet Montag bis Samstag, 8-17 Uhr, sowie sonntags, 8-12 Uhr.