Erstellt am 22. Juli 2014, 07:01

von Verena Randolf

Kristina Inhof: Eine Blondine mit Durchblick. Es gibt da eine Niederösterreicherin, die erklärt den Wienern ihre Stadt. Und den Männern die Champions League.

»Ein Jahr Champions League auf Puls 4 mache ich noch fix und dann ist es mein Ziel, möglichst bald den Sprung nach Deutschland zu schaffen!« Die Mödlinger Moderatorin Kristina Inhof hat große Pläne.  |  NOEN, Foto: I. Lopez

Wer weiß, wie oft Kristina Inhof mit ihren blutjungen 26 Jahren schon die Abseitsregel - die große Frage der Fragen, wenn es darum geht, Frauen fußballtechnisch aufs Glatteis zu führen – erklärt hat. Grob geschätzt vermutlich gleich oft wie die zwei Puls 4-Fußball-Experten Frenkie Schinkels und Christian Nehiba zusammen.

Gemeinsam mit den beiden Moderatoren berichtet Kristina Inhof auf dem Privatsender von der Champions League. „Für das Publikum war das vor zwei Jahren, als ich mit der Fußball-Moderation angefangen habe, etwas ganz Neues!“, erinnert sie sich. „Zum einen, weil Puls 4 plötzlich die Champions- League-Rechte hatte, und zum anderen, weil plötzlich eine junge Blondine im Studio moderierte! Ich musste die Zuseher also schon davon überzeugen, dass es Sinn hat, dass ich hier sitze!“, lacht die studierte Sportwissenschaftlerin.

Mit richtigen Fußball-Freaks, meint sie, könne sie dennoch nicht mithalten, aber: „Für eine Frau kenne ich mich sehr gut aus! Während der Weltmeisterschaft habe ich mit den Männern voll mitdiskutiert und natürlich alle wichtigen Spiele gesehen!“ Deutschland sei von Anfang an ihr Favorit gewesen, erzählt sie.

Fußball ist nicht alles

Trotzdem ist Fußball nicht alles in Inhofs Leben: Für den Wiener Stadtsender W24 moderiert sie mehrmals wöchentlich eine Hauptabendsendung, die Kultur, Gesundheit, Society, Wirtschaft und Politik zum Thema hat. Eine Wien-Insiderin mit Hauptwohnsitz im Bezirk Mödling: „Wo genau ich lebe, will ich nicht verraten, aber ich mag Mödling wirklich sehr gerne! In 20 Minuten bin ich in Wien und habe dennoch die Natur vor der Haustür. Ich bin hier aufgewachsen und so schnell will ich auch nicht von hier wegziehen!“ sagt sie.

Außer ihr gelingt der karrieretechnische Sprung nach Deutschland – „als Moderatorin einer Unterhaltungssendung zum Beispiel“ – dann würde sie sogar ihren geliebten Heimatbezirk hinter sich lassen.