Ausstellung in Waidhofen/Ybbs: Aus dem Drall der Literatur

Erstellt am 28. März 2022 | 06:13
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8308865_ybb12_lug_stadtgalerie.jpg
Kuratorin Gabriele Baumgartner, Künstler Maximilian Otte, Gemeinderätin Katharina Bahr, Galeristin Klaudia Stöckl, Künstlerin Denise Schellmann und Künstler Markus Hiesleitner (von links) eröffneten die Ausstellung „Im Wald der Fiktionen“ in der Waidhofner Stadtgalerie.
Foto: Lugmayr,
Zehn Kunstschaffende zitieren aus Literatur oder verbinden ihre Arbeiten in der Ausstellung mit ihr.
Werbung

Eine spannende Melange an Kunstwerken, deren Assoziationslinien sich bei literarischen Werken etwa Umberto Ecos treffen, hat Kuratorin Gabriele Baumgartner für die Ausstellung „Im Wald der Fiktionen“ feinsinnig zusammengestellt.

Und die Mischung wirkt. Denn so wie der Betrachter die Brücke zwischen Kunstwerk und Wortwerk zu schlagen sich gezwungen sieht, so entsteht ein Prozess, der Bild und Buch in Beziehung setzt und dabei neu Gedachtes hervorbringt. Denn beides ändert sich dabei wie in einem Drall der wechselnden Betrachtung.

Stadtgaleristin Klaudia Stöckl hat die Ausstellung Pandemie-bedingt aus dem Herbst ins Frühjahr verschieben müssen, wohin sie auch passt. Denn die Frische der Arbeiten stimuliert Aufbruch und eröffnet neue Perspektiven. Die Ausstellung bis 17. April ist jeweils freitags, 16 bis 19 Uhr, samstags, 10 bis 13 Uhr und sonntags 15 bis 18 Uhr geöffnet.