NÖKU fährt Betriebe bis Ende November herunter. Wegen der hohen Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen hat die Niederösterreichische Kulturwirtschaft GesmbH (NÖKU) bis 29. November alle Betriebe heruntergefahren.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 20. November 2020 (12:52)
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In der Pandemie habe man "jetzt offensichtlich einen Punkt erreicht, der tatsächlich dramatisch für unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem ist", erklärten der operative Geschäftsführer Paul Gessl und der kaufmännische Geschäftsführer Albrecht Grossberger die Entscheidung in einem internen Schreiben.

Es seien daher ausnahmslos alle Betriebe "operativ stillgelegt, ausgesetzt bzw. im größtmöglichen Ausmaß heruntergefahren" worden, hieß es in der Anweisung. Dies betreffe auch Proben, Arbeiten in Bühnenbild- und Kostümwerkstätten sowie andere Tätigkeiten in den jeweiligen Häusern. Wo das Arbeitsprofil es erlaube, soll auf Home Office umgestellt werden. Diverse Live-Streams würden somit entfallen, berichtete auch der ORF Niederösterreich.

Zur NÖKU gehören zahlreiche große Kulturbetriebe in Niederösterreich, wie das Festspielhaus St. Pölten, die Kunsthalle Krems und die Römerstadt Carnuntum. Die Maßnahmen wurden bereits am Dienstag ergriffen, um"ein klares und deutliches Zeichen" zu setzen und einen "Beitrag zur Eindämmung von Covid-19 zu leisten", wurde hervorgehoben.